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Was ist die Grunderwerbsteuer?

Die Grunderwerbsteuer zählt zu den Nebenkosten bei einem Grundstückskauf. Sie wird für alle inländischen Erwerbsvorgänge fällig, denen eine rechtliche Änderung der Zuordnung eines Grundstücks oder einer Immobilie zugrunde liegt – sprich die Übertragung vom Verkäufer (Veräußerer) auf den Käufer (Erwerber). Als Erwerbsvorgänge gelten also unter anderem der Kauf eines Grundstücks oder das Meistgebot im Zwangsversteigerungsverfahren. Die Grunderwerbsteuer ist im Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG) geregelt, gehört zu den Verkehrssteuern und ist zudem eine direkte Steuer. Als Bemessungsgrundlage dient die Gegenleistung. Im Falle eines Grundstückskaufs ist das der Kaufpreis inklusive übernommener anderer Leistungen oder dem Veräußerer vorbehaltener Nutzungen. Im Falle einer Zwangsversteigerung gilt das Meistgebot als Bemessungsgrundlage. Der Steuersatz unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland und bewegt sich zwischen 3,5 % der Bemessungsgrundlage in Bayern und Sachsen und 6,5 % in Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland, Brandenburg und Thüringen.

Wann wird die Grunderwerbsteuer fällig?

Der (Grundstücks-) Kaufvertrag ist der wichtigste Rechtsvorgang, bei dem Grunderwerbsteuer anfällt. Die Grunderwerbsteuer kann auch an die Auflassung oder einen Eigentumsübergang anknüpfen, sofern kein begründetes Rechtsgeschäft mit Anspruch auf Übereignung vorausgegangen ist. So kann die Besteuerung bei einer Zwangsversteigerung dem Meistgebot unterliegen. Wenn bei einer Personengesellschaft, die ein inländisches Grundstück besitzt, innerhalb von 5 Jahren mindestens 95 Prozent der Anteile auf Gesellschafter übergehen, kann ebenfalls Grunderwerbsteuer entstehen. Des Weiteren löst auch eine Anteilsvereinigung Grunderwerbsteuer aus, wenn mindestens 95 Prozent der Anteile in der Hand eines Erwerbers vereinigt werden.

Von der Besteuerung ausgenommen sind bestimmte Vorgänge wie z.B. Grundstücke, die durch Erbschaft oder Schenkung übergehen oder an den Ehegatten bzw. Lebenspartner veräußert werden. Auch für Umstrukturierungen innerhalb eines Konzerns bestehen Vergünstigungen bei der Grunderwerbsteuer.

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