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Denkmalbuch

Durch eine Eintragung in das Denkmalbuch werden Kulturdenkmäler mit besonderer Bedeutung gekennzeichnet. Andere Bezeichnungen für das Denkmalbuch sind Denkmalliste, Denkmalkataster oder Denkmalverzeichnis. Es dient der Information der Öffentlichkeit. Ob eine Immobilie dem Denkmalschutz unterliegt, wird durch das Denkmalschutzgesetz geregelt. Demnach können auch Gebäude geschützt sein, die (noch) nicht im Denkmalbuch stehen.

Da der Denkmalschutz Ländersache ist, gibt es in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Vorschriften. Das Denkmalbuch wird in der Regel bei der unteren Denkmalschutzbehörde (kreisfreie Stadt, Landkreis oder Kommune) geführt. Der Eintrag beschränkt sich auf eine Kurzbezeichnung des Denkmals, seine Lage, seine charakteristischen Besonderheiten, die es schützenswert machen, und das Datum der Eintragung.

Um Einblick in das Denkmalbuch zu bekommen, muss ein berechtigtes Interesse nachgewiesen werden. Die Einsicht muss persönlich oder schriftlich beantragt werden. Dabei muss zur Legitimation der Reisepass oder Personalausweis vorgelegt werden. Möchte man ein Denkmal kaufen, dann sollte man sich die Zustimmung des Eigentümers zur Einsichtnahme schriftlich bestätigen lassen. Durch die Einsichtnahme entstehen keine Kosten. In einigen Bundesländern ist das Denkmalbuch bereits öffentlich und teilweise auch über das Internet einsehbar.

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