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Finanzmarkt

Der Terminus Finanzmarkt ist ein Oberbegriff für die Märkte, auf denen mit Kapital gehandelt wird. Der Unterschied zu sonstigen Märkten ist die Exklusivität des gehandelten Gutes: Es werden einzig Geldzahlungen getauscht. Diese werden zwar von Zeit zu Zeit um Rechtsansprüche ergänzt. Jene dienen allerdings einzig dazu, die Geschäfte abzusichern.

Die Gliederung der Finanzmärkte

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Finanzmärkte zu gliedern. Gängig werden zwei Varianten genutzt: Man unterscheidet entweder nach der Art der Geschäfte oder aber nach der Fristigkeit der Mittelüberlassung.

Im ersten Fall gliedern sich die Finanzmärkte in:

  • Den Geldmarkt
  • Den Kredit- und Kapitalmarkt
  • Den Devisenmarkt

Auf dem Geldmarkt werden ausschließlich kurzfristige Gelder gehandelt, die über ein Zentralbankgeldguthaben abgesichert sind. Auf dem Kredit- und Kapitalmarkt werden Mittel überlassen, die zur wirtschaftlichen Stärkung oder zum persönlichen Konsum durch den Kapitalempfänger genutzt werden. Auf dem Devisenmarkt werden Währungen gehandelt. Gewinne werden vor allem über das Ausnutzen von Wechselkursschwankungen erreicht.

Gliedert man die Finanzmärkte nach ihrer Fristigkeit, unterscheidet man ausschließlich zwischen Geld- und Kapitalmarkt. Der erste dient der kurzfristigen Mittelbeschaffung, der zweite der langfristigen. Eine klar definierte Grenze, wann man von einem Geld- oder einem Kapitalmarkt spricht, existiert. Zumeist wird diese bei einem oder bei zwei Jahren angesetzt.

Früher gab es eine weitere häufig gebrauchte Methode, um die Finanzmärkte zu gliedern. Diese hat allerdings stark an Bedeutung verloren: Unterschieden wurde zwischen nationalen und internationalen Märkten. Die Grenzen für das Kapital sind mittlerweile allerdings so weiträumig gefallen, dass sie selbst für viele Privatpersonen keine Rolle mehr spielen.

Typische Charakteristika der Finanzmärkte

Alle Finanzmärkte haben charakteristische Ähnlichkeiten ausgeprägt. Der Preis der Mittel kommt wie auf anderen Märkten auch über Angebot und Nachfrage zustande. Zumeist wird er als Zinssatz in Prozent ausgedrückt. Jeder Finanzmarkt kann darüber hinaus durch die Zentralbanken massiv beeinflusst werden: Diese nutzen hierfür das Instrument des Leitzinses. Er drückt aus, zu welchem Zinssatz sich die Banken das Geld von der Zentralbank leihen können. Je tiefer der Leitzins liegt, desto geringer wird auch der Preis an den Finanzmärkten, weil ein größeres Angebot zur Verfügung steht. Insbesondere die Immobilienzinsen reagieren sehr anfällig auf Änderungen des Leitzinses.

Ein anderes Instrument, mit dem die Zentralbanken die Finanzmärkte beeinflussen können, ist das Mittel der Rekapitalisierung: Hierfür können die Zentralbanken ihren Finanzinstituten entweder Kredite in unbegrenzter Höhe zur Verfügung stellen. Oder sie kaufen auf dem Sekundärmarkt Staatsanleihen an. Beide Varianten kamen im Zuge der im Jahr 2008 ausgebrochenen Finanzkrise zum Einsatz, um das Finanzsystem zu stabilisieren.

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