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Waldemar Wiora
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Anschaffungskosten

Beim Kauf einer Immobilie fallen neben dem Kaufpreis noch weitere Anschaffungskosten an. Der Verwendungszweck der erworbenen Immobilie bestimmt, ob die Anschaffungs-Nebenkosten beim zuständigen Finanzamt steuermindernd geltend gemacht werden können. Als Anschaffungskosten einer Immobilie gelten gemäß § 255 Abs. 1 Satz 2 des Handelsgesetzbuches (HGB) alle Kosten, welche im Zusammenhang mit einem Eigentümer-Wechsel einer Immobilie auftreten.
Folgende zusätzliche Kosten neben dem Kaufpreis müssen berücksichtigt werden:

  • Notarkosten fallen bei jedem Eigentümer-Wechsel an, denn dieser muss notariell beurkundet werden. Die Gebühren für den Notar betragen üblicherweise 1,5 Prozent des Kaufpreises
  • Die Grunderwerbsteuer wird vom zuständigen Finanzamt erhoben, diese liegt vom Bundesland abhängig in der Regel zwischen 3,5 bis 6,5 Prozent des Kaufpreises
  • Die Gebühren des Grundbuchamtes fallen in der Regel sehr niedrig aus, beim Eigentümer-Wechsel wird der neue Eigentümer im Grundbuch eingetragen. Der anfallende Betrag kann bei der nächsten Steuererklärung geltend gemacht werden
  • Erschließungs-Kosten fallen nur beim Kauf von Grundstücken an, auf denen eine Immobilie gebaut werden soll. Die Erschließungs-Kosten werden von der Gemeinde festgelegt und können daher sehr unterschiedlich sein
  • Finanzierungskosten werden für Sanierungen oder den Neubau einer Immobilie benötigt und werden mit der Bank ausgehandelt. Der Baukredit und die anfallenden Zinsen bestimmen die Höhe der anfallenden Kosten
  • Maklergebühren fallen dann an, wenn die Immobilie oder das Grundstück durch einen Makler vermittelt wurde. Die Maklercourtage beträgt zwischen 3,57 und 7,14 Prozent des Kaufpreises und kann nur bei Vermietung eines Gebäudes steuerlich geltend gemacht werden
  • Die Sachverständigen-Kosten für ein Wertgutachten fallen nur dann an, wenn die Bank das Gutachten wegen einer Finanzierung anfordert
  • Gerichtskosten fallen beim Erwerb eines Mietobjekts an, wenn dieses in einem Zwangsversteigerungsverfahren veräußert wird

Deshalb ist es wichtig, vor dem Kauf einer Immobilie alle anfallenden Kosten und Nebenkosten aufzulisten, um zu wissen, welche Kosten zusätzlich zum Kaufpreis auf den Käufer einer Immobilie entstehen. Zusammen gefasst belaufen sich die Anschaffungs-Nebenkosten auf etwa zehn Prozent vom Kaufpreis der Immobilie und müssen vom neuen Eigentümer gezahlt werden.

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