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Waldemar Wiora
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Bauspardarlehen

Ein Bauspardarlehen wird auf der Grundlage eines Bausparvertrags gewährt. Diesen Bausparvertrag schließt der Anleger (Bausparer) mit einer Bausparkasse ab. In dem Bausparvertrag wird die Höhe der Bausparsumme festgelegt. Außerdem wird in ihm bestimmt, bis zu welchem Prozentsatz der Bausparsumme Geld angespart werden muss. Wenn dieser Prozentsatz erreicht ist, wird der Bausparvertrag zuteilungsreif. Der Differenzbetrag zwischen dem bereits angesparten Betrag und der vertraglich vereinbarten Bausparsumme wird dem Bausparer als Bauspardarlehen gewährt. Ein Bausparvertrag muss mit einem Regelsparbetrag bedient werden. Dieser liegt je nach vertraglich vereinbartem Tarif monatlich zwischen 3 und 10 Promille der Bausparsumme. Die Auszahlungsfreigabe von angesparter Summe und dem Bauspardarlehen wird als Zuteilung bezeichnet. An diese Zuteilung sind bestimmte Bedingungen geknüpft.

Der Bausparer muss ein Mindestguthaben angespart haben, das in der Regel 40 bis 50 % der Bausparsumme beträgt. Auch müssen gewisse Zeitfristen eingehalten werden, bevor ein Bauspardarlehen in Anspruch genommen werden kann. Mindestvertragsdauer und Mindestsparzeit sind in dem Bausparvertrag festgelegt. Ebenfalls vertraglich fixiert ist die Mindestbewertungszahl, die für die Zuteilung erreicht werden muss. Diese Bewertungszahl erhöht sich ebenso durch regelmäßige Beitragszahlungen wie durch die Zeit, wenn ein bereits angespartes Guthaben ruhen gelassen wird. Bauspardarlehen werden in der Hauptsache aus den Bausparguthaben noch nicht zuteilungsreifer Verträge gezahlt. Aus diesem Grund ist es für keine Bausparkasse exakt vorhersehbar, wie viel Zuteilungskapital jeweils zur Verfügung steht. Daraus leitet sich ab, dass es keinen Zuteilungsautomatismus gibt. Bauspardarlehen werden nicht mit Erreichen der festgelegten Bewertungszahl zugeteilt. Vielmehr gibt es einen Bewertungsstichtag, an dem die Bewertungszahlen der Bausparverträge nach ihrer Höhe geordnet werden: Die Verträge mit den höchsten Bewertungszahlen bekommen dann der Reihenfolge nach ihre Zuteilung.

Der Zinssatz, mit dem das Bauspardarlehen in der Darlehensphase getilgt wird, ist bereits bei Abschluss des Bausparvertrags festgelegt worden. Eine Besonderheit und ein Vorteil des Bauspardarlehens liegt in der Möglichkeit, das Darlehen jederzeit ganz oder teilweise zurückzuzahlen, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung entsteht. Bauspardarlehen sind immer Annuitätendarlehen, die über die gesamte Laufdauer einen Festzins besitzen. Je nach gewähltem Tarif liegt die Anfangstilgung zwischen monatlich 0,2 und 0,9 % der Bausparsumme. Ein Bauspardarlehen ist per definitionem an bestimmte Verwendungszwecke gebunden. Das bereitgestellte Geld darf für den Erwerb bzw. die Erhaltung von Gebäuden und Wohnungen eingesetzt werden. Auch der Erwerb von Bauland und von Erbbaurechten ist mit einem Bauspardarlehen möglich. Des weiteren können Erschließungsmaßnahmen mit ihm finanziert werden. Bauspardarlehen können auch zur Ablösung von Verbindlichkeiten dienen, die aus dem Erwerb bzw. der Erhaltung von Wohnraum oder dem Erwerb bzw. der Erschließung von Bauland entstanden sind. Wichtig ist jedoch in allen genannten Fällen, dass die zu errichtenden Gebäude Wohnzwecken und nichts anderem dienen.

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