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Waldemar Wiora
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Energieausweis

Der Energieausweis soll ein Maßstab sein, wie viel Energie durch das Gebäude an die Umgebung abgegeben wird. In Bezug auf die Wärmeenergie ist es ein Index dafür, wie gut oder schlecht das Haus gedämmt ist. Dieses Wissen hat zweierlei Vorteile: Erstens wird dadurch weniger Wärmeenergie an die Umgebung abgegeben, wodurch sich beträchtliche Summen an Heizkosten einsparen lassen. Soll die Immobilie finanziert werden, werden bei guter Energieeffizienz die begehrten KfW-Darlehen gewährt. Verkäufer, Vermieter und Verpächter sind gemäß §16 Abs.2 EnEV (Energieeinsparverordnung) dazu verpflichtet, auf Verlangen einen Energieausweis auszustellen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Energieausweis bei rein zu Wohnzwecken genutzten Gebäuden für das komplette Haus ausgefertigt wird. Der Nachweis muss nicht separat für Parterrewohnungen, Geschosswohnungen oder für Mansarden vorgelegt werden, obwohl die Energieverhältnisse in diesen Räumlichkeiten durchaus verschieden sein können.

Neben dem Ausweis selbst können Vorschläge für kostengünstige Modernisierungen ausgehändigt werden, die vor allem beim Eigentumswechsel interessant sind. Es gibt verschiedene Personengruppen, die zum Ausstellen eines Energieausweises berechtigt sind. In akademischen Kreisen sind dies Hochschulabsolventen der Fachrichtungen Architektur, Bauingenieurswesen, Bauphysik, (technische) Gebäudeausrüstung, Hochbau, Maschinenbau, Physik, Elektrotechnik und der Innenarchitektur. Ferner stellen Handwerksmeister und Handwerksgesellen, die zum selbstständigen Führen eines Handwerksbetriebes berechtigt sind, diese Nachweise aus, sofern ihr Metier im Bereich Bauhandwerk, Installation, Schornsteinfegerwesen oder Heizungsbau liegt. Darüber hinaus dürfen etliche staatlich anerkannte oder geprüfte Techniker ein Gutachten erstellen, sofern sie in dieser Thematik Berufserfahrung aufweisen oder entsprechende Fortbildungen absolviert haben.

Am Energieausweis müssen fairerweise einige Kritikpunkte herausgestellt werden, wie z.B. die verfehlte Transparenz und Einfachheit des Ausweises. Ein Energieausweis für den Endverbraucher sollte von Laien gelesen werden können. Um die Angaben prüfen zu können, sind allerdings Kenntnisse notwendig, wie sie nur in Fachkreisen anzutreffen sind. So zum Beispiel wird das Ergebnis in Primär- und Endenergiebedarf unterschieden und in einem Energieverbrauchskennwert ausgewiesen. Den Käufer von morgen interessiert aber im Prinzip nur, wie viel Geld im wahrsten Sinne des Wortes zum Fenster hinausgeworfen wird. Im Energieausweis wird der Heizwert zugrunde gelegt, der praktisch nichts mit der verwendeten Heizung zu tun hat. Verschiedene Heizungsarten verursachen unterschiedliche Kosten. Dieser Faktor wird völlig außer Acht gelassen. Die Lösung wäre ein Energielabel für Häuser und Wohnungen, wie es bereits bei Elektrogroßgeräten wie Waschmaschinen oder Kühlschränke vorgeschrieben ist. Sicherlich werden diese Punkte in naher Zukunft zufriedenstellend bereinigt.

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