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Investmentfonds

Ein Investmentfonds, branchenüblich auch einfach Fonds oder Fund (englisch) genannt, wird von Investitionsgesellschaften und Banken aufgelegt. Hierbei handelt es sich um ein Portfolio, an dem Werte erworben werden können, entweder von einzelnen Anlegern oder Unternehmen. Man unterscheidet grundsätzlich zwei Formen der Investmentfonds, zum einen gibt es den geschlossenen Fonds, zum anderen ist der offene Fonds auf dem Markt. Die jeweiligen Unterscheidungen belaufen sich auf die Form und das Anlageziel, das durch eine individuelle Beteiligung erworben werden kann. Grundsätzlich ist die Möglichkeit einer Beteiligung vielfältig, denn es besteht sowohl die Möglichkeit, Einmalanlagen zu tätigen, aber auch in Form von Sparplänen Einzahlungen zu tätigen. Es gibt auch die Option, dass etwa ein Arbeitgeber Versicherungsleistungen seiner Angestellten in Form von Investmentfonds veranlagt und so einen Vermögensaufbau unternimmt.

Das Geld der Anleger wird quasi gesammelt und in unterschiedliche Anlagebereiche investiert. Dafür zuständig sind in- oder ausländische Kapitalanlagegesellschaften, auch als KAG bezeichnet, die das Geld bündeln und dieses nach vorher genau definierten und festgelegten Anlagezielen und Anlagestrategien investieren. Dies kann zum Beispiel eine Anlage in Aktien, in festverzinsliche Wertpapiere oder auch in Immobilien sein. Selbstverständlich lässt sich ein Investmentfonds auch auf dem freien Geldmarkt betätigen und veranlagen. Ein Investmentfonds kann sich aber auch auf regionale Projekte konzentrieren und etwa gezielt Projekte in Asien, Europa oder Fernost ankaufen. Durch die Vielschichtigkeit der auf dem Markt befindlichen Fonds steht dem Anleger eine breite Auswahl an verschiedenen Anlagebranchen oder auch Strategien zur Verfügung. Dazu finden sich von Experten erstellte Listen und Angaben der besten Fonds für Anleger, die in der Fachliteratur nachzulesen sind.

Die Investition in solche Investmentfonds ist denkbar einfach. Ein Anleger kauft entsprechende Anteile, dies geschieht entweder über eine Bank, über einen Discountbroker oder direkt bei der Fondsgesellschaft. Für die Vermittlung der Anteile muss er eine Provision zahlen, die meist zwischen 4% und 5% des investierten Kapitals ausmacht. Wer beim Discounter seine Investmentfondsanteile kauft, profitiert meist von einem Rabatt, der bis zu 100% des Ausgabeaufschlages ausmacht. Sobald der Anleger die Anteile, die meist börsentäglich gekauft werden können, erworben hat, wird er zum Miteigentümer am Fonds und hat später einen Anspruch auf Rückgabe seiner individuellen Anteile. Dies hat zum aktuell gültigen Rücknahmepreis zu erfolgen, meist ist zusätzlich die Ausschüttung einer Gewinnbeteiligung vereinbart. In Deutschland gelten Fondsanteile von Investmentfonds als Sondervermögen einer Gesellschaft und sind damit im Falle einer Insolvenz dieser speziell geschützt. Das heißt, Anlagen müssen komplett vom Gesellschaftervermögen getrennt werden, was den Vermögenserhalt bei widrigen Umständen gewährleistet.

Das Sondervermögen steigt in der Wertschöpfung, sobald neue Einlagen hinzukommen oder aber durch erwirtschaftete Kurs-, Dividenden- und auch Zinsgewinne. Umgekehrt bedeutet dies aber auch, dass die Rückerstattung von Anteilen der Anleger oder durch Kursverluste das Vermögen auch schrumpfen kann. Die individuelle Rücknahme oder Ausgabe von einzelnen Anteilen hat jedoch keinerlei Einfluss auf den jeweiligen Anteilswert des Anlegers.

In Deutschland unterliegen alle auf dem Markt erhältlichen und zum Verkauf zugelassenen Investmentfonds der Aufsicht des Bundesaufsichtsamtes für Finanzen, kurz BaFIn. Derzeit finden Anleger auf dem deutschen Markt mehr als 8.000 unterschiedliche Investmentfonds, die alle registriert sind.

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Investmentfonds, die hierzulande unterschieden werden. Zum einen finden Anleger den offenen Fonds, zum anderen ist aber auch der geschlossene Fonds erhältlich. Während sowohl das Vermögen als auch die zur Verfügung stehenden Anteilscheine beim offenen Fonds unbegrenzt erhältlich sind, werden geschlossene Fonds meist als Kommanditgesellschaft mit beschränkter Haftung aufgebaut. Damit kann eine Beteiligung nur während des Platzierungszeitraumes erworben werden. Sobald die Kommanditanteile nicht mehr zum Verkauf angeboten werden, ist eine weitere Beteiligung nicht mehr möglich. Das bedeutet in letzter Konsequenz aber auch, dass Anleger, die Anteile an geschlossenen Fonds kaufen, quasi zum Unternehmer mit allen Chancen und Risiken werden. Die Beteiligung findet dabei meist in Form von Immobilienerwerb oder aber auch durch Investment in Schiffe, Wind- und Solarkraftanlagen oder aber auch Medienprojekten statt. Davon abgesehen gibt es geschlossene Investmentfonds, die in Zweitmarkt-Kapitallebensversicherungen investieren. Auch Venture-Capital und Private-Equity-Gesellschaften sind Formen eines geschlossenen Fonds und sammeln in dieser Funktion Anlegergelder zur Veranlagung.

Grundsätzlich sind Investmentfonds als sicher zu bezeichnen. Um dies zusätzlich zu unterstützen, sind manche Fondsgesellschaften dazu übergegangen, Total Return Fonds auf den Markt zu bringen. Diese begrenzen bereits zu Beginn der Veranlagung den Wertverlust auf ein Minimum, ermöglichen dem Anleger aber auch, an der positiven Entwicklung teilzuhaben.

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