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Waldemar Wiora
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Demografischer Wandel

Wissenschaften teilen die Bevölkerung für eine zielgerichtete Analyse in Gruppen ein. Dies ist z.B. erforderlich, um Phänomene und Veränderungen beobachten und erklären, sowie Lösungsansätze finden zu können. Beim demografischen Wandel spielt die Einteilung in Altersgruppen eine entscheidende Rolle. Durch langjährige Beobachtungen wurden Tendenzen festgestellt, welche große Auswirkungen auf die Zukunft der Gesellschaft haben.

Deutschland zeigt, misst man die Veränderung der Bevölkerung anhand der Altersgruppen, ein ähnliches Bild wie andere industriell entwickelte Länder: Die Zahl der Geburten (Fertilität) ist rückläufig und fiel in den letzten Jahren, trotz des immer höheren Lebensalters, unter die Sterberate (Mortalität). Der Anteil der jungen Menschen nahm also in den letzten Jahrzehnten ab, während der Anteil der älteren Bevölkerung Wuchs, schließlich steigen Ernährungs-, Hygiene- und medizinische Standards. Der größte Grund für das Sinken der Fertilitätsrate liegt in der Unvereinbarkeit von Karriere und Nachwuchs. Während in Entwicklungs- und Schwellenländern die Familie als Faktor der Arbeitskraft noch eine große Rolle spielt, Kinder auf dem Feld oder bei anderen Tätigkeiten helfen, bedeutet Nachwuchs in entwickelten Industrienationen bei vielen eine Einschränkung für die Karriere.

Die Situation in Deutschland unterscheidet sich aufgrund des Rentensystems, welches darauf aufbaut, dass die jungen Anteile der arbeitenden Bevölkerung die älteren Bürger in Rente mitfinanzieren. Dieses Konstrukt gerät aufgrund der Verschiebung der Altersgruppen in ein Ungleichgewicht. Um zukunftsorientierte Lösungen zu finden, müssen Ansätze für den Umgang mit einer alternden Gesellschaft und Maßnahmen gefunden werden, die dem Trend entgegenwirken, wie z.B. die Vereinfachung des Zusammenspiels von Familie und Beruf. Auch Immigration wird als Lösungsansatz gewertet.

Im Bereich der Immobilien bedeutet der demografische Wandel eine Verschiebung der Wohnbedürfnisse. Die Generationen werden noch weiter zusammenrücken, die ältere Zielgruppe gewinnt an Einflussnahme, da die vermehrte Nachfrage nach altersgerechten Lösungen steigt. Um auf die Nachfrage reagieren zu können gilt es, den Altersdurchschnitt einer Region zu analysieren. Der demografische Wandel zeigt sich regional abweichend. Ein allgemeiner Trend bezieht sich auf die Verteilung der Bevölkerung in Städten und in ländlichen Regionen. Während junge Menschen in die Städte ziehen, kann in vielen ländlichen Gebieten von Vergreisung gesprochen werden.

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