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Altbauten

Wohngebäude werden als Altbauten bezeichnet, wenn sie vor dem Jahr 1949 erbaut worden sind. Mit dem Begriff Altbau wird auch die Art der Bauweise beschrieben, in der Gebäude bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs üblicherweise errichtet wurden. Typisch für diese Altbauten sind Wände aus Mauerwerk, Deckenkonstruktionen aus Holzbalken sowie Kastenfenster. Bei Wohngebäuden aus der Gründerzeit beträgt die lichte Raumhöhe oft mehr als drei Meter, die Decken und Fassaden von Gebäuden aus dieser Bauepoche sind vielfach mit aufwendigem Stuck verziert, die Fußböden bestehen meist aus Holzdielen oder Parkett. Das Ende der Altbauära ist durch eine zunehmende Bauausführung mit Betondecken und Betonwänden sowie mit Fenstern aus Verbund- oder Isolierglas gekennzeichnet.

Zur Abgrenzung zwischen Alt- und Neubauten wurde der 20. Juni 1948 festgelegt – an diesem Tag wurde die Währungsreform mit der Einführung der Deutschen Mark in Westdeutschland vollzogen. Wohnungen, die nach diesem Stichtag gebaut und bezugsfertig wurden, gelten als Neubauten. Nach einer Zählung des Statistischen Bundesamtes gab es im Jahr 2011 in Deutschland noch 4.701.757 Wohngebäude mit 9.641.341 Wohnungen, die vor 1949 gebaut wurden. Der Anteil der Altbauten lag 2011 in Deutschland mithin bei etwa 26 Prozent aller 18.387.704 Wohngebäude, der Anteil der Altbauwohnungen betrug 2011 rund 24 Prozent der insgesamt 39.887.964 Wohnungen.

Für Altbauten gelten die gesetzlichen Regelungen, die zum Zeitpunkt ihrer Errichtung bestanden haben. Dieser sogenannte Bestandsschutz in der Bauordnung entbindet die Eigentümer von Altbauten von einigen baurechtlichen Vorgaben, die für Neubauten gelten. Ältere Gebäude weisen daher oft erhebliche Mängel in den Bereichen Schallschutz oder Wärmedämmung auf. Bei geplanten Instandsetzungsarbeiten von Altbauten ist allerdings zu beachten, dass bei einigen Modernisierungs- oder Sanierungsmaßnahmen die aktuellen baurechtlichen Bestimmungen beachtet werden müssen.

Durch die Bauweise von Altbauten und die jahrzehntelange Abnutzung der Gebäude können schwerwiegende Mängel den Wohnkomfort stark einschränken oder aber einen erheblichen Sanierungsaufwand nach sich ziehen. Da viele der möglichen baulichen Probleme bei den Altbauten nicht unbedingt auf den ersten Blick erkennbar sind, sollte vor dem Erwerb einer entsprechenden Immobilie grundsätzlich ein versierter Fachmann oder Architekt zu Rate gezogen werden. Durch eine fundierte Begutachtung können eventuell notwendige Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten genau ermittelt und kalkuliert werden.

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