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Notargebühren

Die Notargebühren werden nach der Höhe des Kaufpreises der Immobilie berechnet. Zur Orientierung kann man von 1,5 % des Kaufpreises ausgehen.

Ein Notar nimmt Beglaubigungen und Beurkundungen von Rechtsgeschäften vor. Obwohl der Notar ein öffentliches Amt ausübt, ist er vorwiegend freiberuflich tätig. Bei Immobiliengeschäften berät er beide Parteien.

Die Tätigkeit des Notars gliedert sich in drei Abschnitte. Die Arbeit vor der Beurkundung, die Betreuung während der Beurkundung und die Abwicklung nach der Beurkundung.

Beispiel einer Abrechnung der Notargebühr

Nimmt man einen Kaufpreis von 150.000 Euro für eine Immobilie an, könnten sich die Kosten für den Notar wie folgt zusammensetzen:

1. Beurkundung des Kaufvertrags 708,00 Euro
2. Vollzug des Geschäftes 177,00 Euro
3. Sonstige betreuende Tätigkeit 177,00 Euro
Gesamt 1.062,00 Euro
zzgl. 19 % MwSt. 201,78 Euro
Notargebühr gesamt: 1.263,78 Euro

Die Position 1 summiert die Arbeit vor der Beurkundung. Dazu gehört das erste Gespräch mit dem Mandanten. Die Zielvorstellungen werden herausgearbeitet. Zunächst prüft der Notar die Eintragungen beim Grundbuchamt. Es wird hierbei ermittelt, ob eingetragene Belastungen vorhanden sind. Das Vorgespräch dient dazu, einen Entwurf eines ausgewogenen und sachgerechten Kaufvertrages zu erstellen. Für die Vertragsbeteiligten ist die Neutralität des Notars von besonderer Bedeutung. Er ist mit allen Rechtsfolgen beim Abschluss eines Vertrages vertraut und kann somit umfassend beraten. Dieser Entwurf sollte dem Käufer rechtzeitig vorliegen, damit er nicht in ungesicherte Vorleistungen tritt.

In der Position 2 der Notargebühren spiegelt sich die Tätigkeit des Notars während der Beurkundung wieder. Der Vertrag muss den Vertragsparteien vom Notar vorgelesen werden. Ein Verzicht auf diesen Schritt ist unzulässig und würde die Unwirksamkeit des Vertrages zur Folge haben. Während des Verlesens wird der Inhalt des Vertrages in jedem einzelnen Punkt genau erläutert. Änderungswünsche und Ergänzungen den rechtlichen Inhalt betreffend werden vom Notar berücksichtigt. Das Resultat sollte die Beurkundung des wirksamen Kaufvertrages sein. Zuvor haben die Vertragspartner beim Verlesen die Gelegenheit anstehende Fragen zu klären. Das kann rechtliche Unklarheiten betreffen aber auch den weiteren Ablauf nach dem Vertragsabschluss. Nur so kann der Notar sicher sein, dass sowohl dem Käufer als auch dem Verkäufer die rechtliche Tragweite bewusst ist, sobald sie den Vertrag unterzeichnet haben. Nun erst erfolgt die Unterzeichnung und der Vertrag ist somit verbindlich.

Die 3. Position in der Rechnung des Notars sind seine Aufgaben, die er nach der Beurkundung noch zu erfüllen hat. Das beginnt mit dem Antrag für die Vormerkung im Grundbuch. Diesen stellt er im Auftrag seines Mandanten beim Grundbuchamt. Jedem Interessenten ist ersichtlich, dass diese Immobilie für ihn reserviert ist. Die für einen rechtssicheren und lastenfreien Erwerb noch notwendigen Unterlagen trägt der Notar zusammen. Hierzu gehört die Bescheinigung der zuständigen Gemeinde zum gesetzlichen Vorkaufsrecht. Um Löschungen für eingetragene Grundpfandrechte zu erreichen, sind wiederum Unterlagen, die der Notar besorgt, erforderlich. Es hat bei einem Immobilienverkauf bzw. Kauf eine Meldung an das zuständige Finanzamt zu erfolgen. Der Stelle für die Grunderwerbsteuer teilt dies der Notar mit. Der Grunderwerbsteuerbescheid wird von dort erlassen und dem Käufer zugesandt. Wesentliche Vorteile bringt die Tätigkeit des Notars, wenn ein Bankdarlehen zum Erwerb der Immobilie benötigt wird. Die Banken fordern, ehe sie ein Darlehen genehmigen bzw. auszahlen, dass die Grundpfandrechte gesichert sind. Dies beurkundet der Notar. Die Bestellung der Eintragung ins Grundbuch kann insoweit schon vorbereitet werden, wenn bereits vor der Beurkundung die erforderlichen Unterlagen dem Notar zur Verfügung gestellt werden. Nachdem der Kaufvertrag unterzeichnet wurde, kann der Notar die Bestellung umgehend auslösen. Die Sicherheit für den Käufer besteht darin, dass der Kaufpreis erst dann fällig wird, wenn der Grundstückserwerb als abgeschlossen gilt. Erst nachdem alle rechtlichen Hindernisse ausgeräumt wurden, teilt der Notar seinem Mandanten die Fälligkeit des Kaufpreises mit.

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