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Waldemar Wiora
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Grundbucheintrag

Mit dem Grundbucheintrag erfolgt die Dokumentation des Kaufs einer Immobilie. Im Grundbuch werden ebenfalls Beschränkungen und Hypotheken eingetragen.
Das Grundbuch stellt ein öffentliches Verzeichnis dar und umfasst alle Eigentumsverhältnisse an Grundstücken. Im deutschen Raum wird eine jede Liegenschaft im Grundbuch eingetragen. In sämtlichen Bundesländern sind die Amtsgerichte als Grundbuchämter für die Liegenschaften in deren Geltungsbereich zuständig. Das Grundbuch ist von jedem einsehbar – am zuständigen Grundbuchamt, auch online ist es abrufbar.

Der Grundbucheintrag geschieht deshalb, weil verbindlich dokumentiert werden soll, wem eine Liegenschaft zusteht. Die Grundbuchämter sortieren mithilfe von Nummernsystemen. Die Seiten mit den Grundbucheinträgen werden ebenfalls als Grundbuchblätter betitelt und enthalten neben der Beschreibung der Liegenschaft zusätzliche Angaben wie mit der Abteilung I den Eigentümer. In Abteilung II findet man etwa Erbbaurechte, Zwangsversteigerungen oder Vorkaufsrechte. In der Abteilung III sind Grundpfandrechte und Grundschulden sowie Hypotheken.

Liegenschaften stellen die meistgewählten Objekte der Investition dar und bedeuten eine sichere Geldanlage. Durch Vermietung profitiert man als Hauseigentümer besonders. Hat man eine passende Immobilie wie etwa eine Eigentumswohnung gefunden, braucht man die Hilfe eines Notars. Jeder Kauf einer Immobilie hat zwingend notariell beurkundet zu werden. Dasselbe gilt für Finanzierungen, weil das Grundpfandrecht der Bank durch den zuständigen Notar den Grundbucheintrag erhält.

Beim Erwerb von Immobilien gibt es grundsätzlich keine gültigen mündlichen Absprachen. Der Erwerb muss vom Notar beurkundet, dann ins Grundbuch eingetragen werden, um Gültigkeit zu erlangen. Erst mit dem Grundbucheintrag wechselt die Immobilie offiziell den Besitzer.

Auch die sogenannte Auflassungsvormerkung ist beim Grundbuchskauf von Bedeutung: Die Auflassung ist die notarielle Erklärung, dass eine Einigung zwischen Käufer und Verkäufer über den Eigentumswechsel stattgefunden hat. Die Auflassungsvormerkung stellt sicher, dass der Verkäufer die Liegenschaft im Zeitintervall zwischen Aufsetzen des Kaufvertrags und dem Grundbucheintrag nicht doppelt veräußern kann. Ist die Auflassungsvormerkung erfolgt, kann der Verkäufer über die Immobilie nicht mehr verfügen.

Der Grundbucheintrag wie die notarielle Beurkundung kosten den Käufer einiges: Ca. 1,5 Prozent des Kaufpreises sollten für jenen Aufwand berücksichtigt werden.

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