Sofortkontakt? +49 6421 968860
Waldemar Wiora
+49 6421 968860
Sofortkontakt? +49 6421 968860

Denkmalgeschützte Immobilien kaufen

Der Kauf denkmalgeschützter Immobilien als Kapitalanlage und zu Wohnzwecken ist für viele Menschen interessant. Ein Haus, das unter Denkmalschutz steht, kann mit steuerlichen Vorteilen verbunden sein. Der Käufer kann oft zusätzlich von Fördermitteln durch die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) profitieren. Nicht zu vernachlässigen ist eine eventuell erforderliche Sanierung und Modernisierung, die häufig aufwendiger ist als bei anderen Gebäuden. Ein denkmalgeschütztes Haus in einer attraktiven Lage ist eine gute Kapitalanlage, da diese sanierten Altbauten bei Mietern heiß begehrt sind. Kosten, die für Sanierung, Modernisierung und Erhaltung anfallen, können durch Mieteinnahmen in der entsprechenden Höhe und durch Abschreibungen, die steuerlich absetzbar sind, kompensiert werden.

Auflagen durch die Denkmalschutzbehörde Energieeffizienz bei denkmalgeschützten Immobilien Steuerliche Aspekte beim Kauf denkmalgeschützter Immobilien Fördermittel für denkmalgeschützte Objekte Fazit

Stilvolle Stadtvilla am Marktplatz in Krefeld - Uerdingen
Uerdingen
Wohneinheiten
8
Sanierungsanteil
60 %%
Wohnflächen
53,69 - 104,23 m²
Kaufpreise
240.840 - 469.035 €
Denkmal
Einmaliges Investment mit erhöhter Abschreibung bei Köln
Köln
Wohneinheiten
26
Sanierungsanteil
65%
Wohnflächen
40,89 - 117,03 m²
Kaufpreise
198.317 - 572.277 €
Denkmal
Eigentumswohnungen mit erhöhter Abschreibung in Friedrichroda
Friedrichroda
Wohneinheiten
14
Sanierungsanteil
92%
Wohnflächen
51,58 - 149,58 m²
Kaufpreise
144.424 - 418.824 €
Denkmal
Moderne Eigentumswohnung mit historischem Charme und erhöhter Abschreibung
Chemnitz
Wohneinheiten
19
Sanierungsanteil
80%
Wohnflächen
48,09 - 132,68 m²
Kaufpreise
162.657 - 464.380 €
Denkmal
Denkmalgeschützte Eigentumswohnungen in der ehemaligen Poliklinik
Magdeburg
Wohneinheiten
36
Sanierungsanteil
70%
Wohnflächen
42,75 - 93,55 m²
Kaufpreise
115.083 - 242.295 €
Denkmal
Denkmalgeschützte Eigentumswohnungen in Herne
Herne
Wohneinheiten
10
Sanierungsanteil
70%
Wohnflächen
65,61 - 132,48 m²
Kaufpreise
216.513 - 437.184 €
Denkmal
Denkmalgeschützte Eigentumswohnungen im Gutshof Aar 72 in Taunusstein
Taunusstein
Wohneinheiten
10
Sanierungsanteil
72%
Wohnflächen
53,32 - 160,26 m²
Kaufpreise
208.000 - 625.000 €
Denkmal
Denkmalgeschützte Lofts in Hattersheim!
Hattersheim
Wohneinheiten
47
Sanierungsanteil
68%
Wohnflächen
37,07 - 134,40 m²
Kaufpreise
222.420 - 1.075.200 €
Denkmal
Denkmalgeschützte Eigentumswohnungen in Solingen
Solingen
Wohneinheiten
8
Sanierungsanteil
78%
Wohnflächen
66,69 - 90,12 m²
Kaufpreise
216.742 - 292.890 €
Denkmal
Eigentumswohnungen in den Weidengärten in Leipzig
Leipzig
Wohneinheiten
22
Sanierungsanteil
55%
Wohnflächen
44,98 - 87,99 m²
Kaufpreise
199.000 - 376.900 €
Denkmal

Auflagen durch die Denkmalschutzbehörde

Auch bei Gebäuden, die unter Denkmalschutz stehen, ist Energieeffizienz möglich, doch stellen die baulichen Maßnahmen zur Einsparung von Energie eine Herausforderung dar. Ein Wärmeverbundsystem von außen kann an eine denkmalgeschützte Fassade nicht angebracht werden. Stattdessen kann unter Beachtung des Denkmalschutzes des Hauses von innen eine Wärmedämmung zum Einsatz kommen. Für den Wärmeschutz sind bei denkmalgeschützten Gebäuden die gesetzlichen Anforderungen nicht so streng wie bei anderen Häusern. Der Besitzer einer denkmalgeschützten Immobilie ist von der Energieausweispflicht befreit. Häufig haben die alten Gebäude sehr dicke Wände, sodass weniger Wärme über die Fassade abgegeben wird und ungenutzt verloren geht. Die Fenster verfügen allerdings oft nur über eine einfache Verglasung, die zu Wärmeverlusten führt. In Absprache mit der Denkmalschutzbehörde können die Fenster ausgetauscht werden. Um Energiekosten zu senken, kann die vorhandene Heizung durch ein modernes System ersetzt werden.

Steuerliche Aspekte beim Kauf denkmalgeschützter Immobilien

Für Selbstnutzer und für Vermieter denkmalgeschützter Immobilien ergeben sich Steuervorteile. Der Staat fördert mit der Absetzung für Abnutzung (AfA) den Erhalt denkmalgeschützter Immobilien. Die Sanierungskosten können in der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden. Besitzer von denkmalgeschützten Häusern, die ihr Haus selbst zu Wohnzwecken nutzen, können insgesamt bis maximal 90 Prozent der Sanierungskosten über zehn Jahre steuerlich absetzen, während diejenigen, die ein denkmalgeschütztes Haus als Kapitalanlage kaufen, sogar bis zu 100 Prozent der Sanierungskosten über einen Zeitraum von zwölf Jahren absetzen können. Bei vermieteten denkmalgeschützten Objekten kann der Eigentümer während der ersten acht Jahre jeweils neun Prozent und in den folgenden vier Jahren jeweils sieben Prozent in der Steuererklärung angeben.

In einem Artikel auf spiegel.de heißt es; dass Häuser, die unter Denkmalschutz stehen, die einzige steuerlich geförderte Kapitalanlage sind. Häufig wird aber nur an die baurechtliche Genehmigung und nicht an die steuerrechtlich Vorabbescheinigung gedacht. (Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/steuernsparen-mit-denkmalschutz-immobilien-a-889617.html) Diese Bescheinigung ist jedoch Grundlage für die Abschreibung. Liegt diese nicht vor, ist der Steuervorteil verspielt. Der Antrag auf eine solche Bescheinigung muss vor dem Beginn der Sanierungsarbeiten gestellt werden und darf von den Behörden nicht nachträglich ausgestellt werden.

Nicht nur die Sanierungskosten sind steuerlich absetzbar, sondern auch die Anschaffungskosten denkmalgeschützter Häuser können von Kapitalanlegern in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Sie werden in Form von Abschreibungen angegeben; bis zum Baujahr 1924 können über einen Zeitraum von 40 Jahren jährlich 2,5 Prozent und ab dem Baujahr 1925 ab einem Zeitraum von 50 Jahren jährlich zwei Prozent der Anschaffungskosten für das Gebäude abgesetzt werden. Diese Abschreibungen beziehen sich auf die Anschaffungskosten für das Gebäude, nicht jedoch für das Grundstück. Aufgrund der hohen AfA sind Objekte mit hohen Anschaffungs- und Modernisierungskosten für Anleger besonders interessant.

Energieeffizienz bei denkmalgeschützten Immobilien

Investoren, die unter Denkmalschutz stehende Immobilien kaufen, werden mit vielen Auflagen der zuständigen Denkmalschutzbehörde konfrontiert. Die Vorschriften sind, abhängig vom jeweiligen Bundesland, unterschiedlich. Um Kenntnis über diese Vorschriften zu erhalten, muss der potenzielle Käufer bereits vor dem Kauf des Hauses in Kontakt mit der zuständigen Denkmalschutzbehörde treten. Die Denkmalschutzbehörde informiert über die mit der Sanierung und dem Umbau verbundenen Auflagen. Erst dann, wenn die schriftliche Genehmigung der Denkmalschutzbehörde vorliegt, sollte mit den Sanierungs- und Umbauarbeiten begonnen werden.

Fördermittel für denkmalgeschützte Objekte

Die Förderung von Sanierungen denkmalgeschützter Objekte durch die KfW ist seit April 2012 vereinfacht worden. Das Programm der KfW “Energieeffizient Sanieren” schließt denkmalgeschützte Häuser ein. Dabei werden Schwierigkeiten bei der Wärmedämmung berücksichtigt. Im Fokus steht der Jahresprimär-Energiebedarf, während Wärmeverluste durch die Gebäudehülle eine untergeordnete Rolle spielen. Die Förderung durch die KfW ist für Einzelmaßnahmen an denkmalgeschützten Wohnobjekten und für die Komplettsanierung auf KfW-Effizienzhaus-Denkmal-Standard möglich. Käufer denkmalgeschützter Häuser können nicht nur eine Förderung durch die KfW in Anspruch nehmen. Zusätzlich vergeben viele Gemeinden Fördermittel für die Sanierung denkmalgeschützter Wohnhäuser im Rahmen von Stadterneuerungsprozessen.

Um in den Genuss solcher Fördermittel zu gelangen, muss der Käufer eine Anfrage an die zuständige Behörde stellen. Hinsichtlich Förderung durch die KfW wird der Antrag von der finanzierenden Bank eingereicht. Zu beachten ist dabei, dass Doppelförderungen, beispielsweise in Form von Zuschüssen und von Steuervorteilen, in der Regel nicht gewährt werden können. Welche Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen tatsächlich Unterstützung erhalten, hängt von der Entscheidung der örtlichen Denkmalschutzbehörde ab.

Fazit

Der Kauf von unter Denkmalschutz stehenden Immobilien ist mit Auflagen der örtlichen Denkmalschutzbehörde verbunden. Vor Beginn von Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen ist eine schriftliche Genehmigung durch die Denkmalschutzbehörde erforderlich. Um steuerliche Vorteile für denkmalgeschützte Häuser geltend zu machen, muss eine steuerliche Vorabbescheinigung beantragt werden. Der Kauf denkmalgeschützter Objekte kann durch Darlehen der KfW oder Zuschüsse der Gemeinde gefördert werden.

Unsere Neuigkeiten für Sie

Alle unsere Neuigkeiten

Projekte im Fokus

Eigentumswohnungen mit erhöhter Abschreibung in Friedrichroda

Zuhause in der Alexandrinenstrasse 6

Mit dem Schlosspark vor der Haustür, liegt die Villa Klosterberg mitten im Grünen und genießt eine idyllische Aussicht. In der...

Pflegeappartements im Seniorenzentrum Celle bei Hannover

Seniorenzentrum Celle

Das neu zu errichtende Gebäude des Seniorenzentrums in Celle entsteht im Herzen der Stadt Celle. Rund 200 m von der Pflegeeinrichtung Hehlentorstift entfernt...