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Denkmalimmobilien in Hagen

Die Stadt Hagen befindet sich in einer Randlage im Südosten des Ruhrgebiets. Der nordwestliche Teil der Großstadt grenzt unmittelbar an das Sauerland, weshalb sie auch als “das Tor zum Sauerland” bezeichnet wird. Insoweit ist Hagen eine gelungene Mischung aus der für das Ruhrgebiet typischen Bauweise und der waldreichen, bergigen Landschaft des Sauerlands. Aufgrund von Bombardements im Zweiten Weltkrieg ist der gründerzeitliche Baucharakter nur noch in Randgebieten erhalten geblieben, wobei einige Bauten zu schützenswerten Denkmalimmobilien erklärt wurden.

Hagen: Gründerzeit trifft Sauerland

Die Stadt Hagen ist mit rund 250 Jahren eine vergleichsweise junge Stadt in Deutschland, die attraktive Standortfaktoren aufweist. Flächenmäßig entspricht die Metropole mit einer Nord-Süd Ausdehnung von rund 17 Kilometern und einer Ost-West-Ausdehnung von rund 15 Kilometern ungefähr der Größe von Liechtenstein. Fast die Hälfte des Stadtgebiets besteht durch die Angrenzung an das Sauerland aus Wald mit mehreren 20-prozentigen Steigungen.

Mit 1.300 Ladengeschäften nimmt die Stadt eine wichtige Funktion als Oberzentrum der Märkischen Region ein. Ein Geschäft reiht sich in der zwei Kilometer langen Fußgängerzone entlang der Elberfelder Straße an das andere, während die Stadtteile Hohenlimburg und Haspe über eigene Fußgängerzonen verfügen. Unterstützt wird das regionale Gewerbe durch ein klar strukturiertes Parkleitsystem, rund 5.000 Parkplätze im Innenstadtbereich und durch eine gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

In Hagen gibt es außerdem viel zu sehen, unter anderem zahlreiche Denkmäler und Denkmalimmobilien. Denkmalgeschützte Immobilien sind unter anderem das Haus Harkorten im Stadtteil Haspe, das der Firmensitz einer im 17. und 19. Jahrhundert bedeutenden Unternehmer- und Kaufmannsfamilie war. Erwähnenswert ist auch die Lange Riege, bei der es sich um eine Fachwerk-Arbeitersiedlung von 1665 handelt oder das Schloss Hohenlimburg, eine aus dem 13. Jahrhundert stammende Burganlage mit einem privaten Schlossmuseum. Daneben gibt es noch zahlreiche Jugendstilbauten sowie zwei beeindruckende Naturdenkmäler: Es sind zwei 1000-jährige Linden, die Priorlinde in Priorei und die Rumscheider Femelinde in Dahl.

Denkmalimmobilien: Vorteile des Standorts für Kapitalanleger

Hagen bietet als Standort einige Vorteile für Kapitalanleger, die in denkmalgeschützte Immobilien investieren möchten. Die Stadt ist vor allem bekannt durch die einzige staatliche Fernuniversität in Deutschland, sodass Hagen seit 2012 offiziell den Namenszusatz “Stadt der FernUniversität” führt. Hagen ist außerdem Sitz eines Amts-, Land- und Arbeitsgerichts sowie von mehreren überregionalen Instituten, Verwaltungsstellen und Behörden. Wirtschaftlich wird die Stadt, die einst ein Zentrum der Schwerindustrie war, heute von kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie von Dienstleistungsunternehmen geprägt. Zu den bekannten, in Hagen ansässigen Unternehmen gehören die Douglas Holding, Westfalia, Christ, die Gustav Theis Kaltwalzwerke und Sinn Leffers, um nur einige zu nennen. Um Anreize für die Ansiedelung des Einzelhandels zu schaffen, wurde im April 2003 die Volmegalerie mit einem Ladenangebot von über 60 Geschäften eröffnet. Im Jahr 2013 errichtete die Ewald Dörken AG Spinnvliesfertigung im Ortsteil Vorhalle. Die Investition von 35 Millionen Euro gehört zu den größten Investitionen in der Geschichte der Stadt Hagen überhaupt. Es wurde eigens die HagenAgentur errichtet, die sich seit 2009 um die Belange der Wirtschaft in der Kommune kümmert.

Denkmalgeschützte Immobilien in Hagen: Die Elbershallen

Auch die Elbershallen gehören in Hagen zu den Denkmalimmobilien, wobei das gesamte Gelände der ehemaligen Fabrik Elbers denkmalgeschützt ist. Das gilt für die historischen Verwaltungsgebäude ebenso wie für die interessant konstruierten Produktionshallen, die detailreichen Backsteinhäuser und einem 150 Jahre alten und rund 80 Meter hohen markanten Schornstein. Er war lange Zeit einer der höchsten Schornsteine in Nordrhein-Westfalen. Die Fabrik Elbers ist aus einer kleinen Rotfärberei mit angeschlossener Buntweberei hervorgegangen.

In den 1860er Jahren vergrößerte sich das Unternehmen mit dem Bau einer eigenen Baumwoll-Spinnerei und Weberei und wurde unabhängig von der Lieferung von Rohgewebe. Was der Firmengründer Carl Johann Elbers 1822 begann, setzten seine drei Söhne erfolgreich fort. Die Firma Elbers widmete sich auch der Wohnungsfürsorge der Werksangehörigen, wobei die Textilarbeitersiedlung Waldorfstraße ein Zeugnis des Werkswohnungsbaus ist. Die Weltwirtschaftskrise, der erste und zweite Weltkrieg sowie Brände setzten dem Unternehmen zu. Später wurde das eigentliche Kerngeschäft – die Herstellung von Stoffen – aufgegeben und durch das bloße Bedrucken von Stoffen ersetzt.

1996 musste die Gesellschaft für Elbersdrucke schließen. Es war der letzte Großbetrieb in der Innenstadt von Hagen, der sinnbildlich zu Grabe getragen wurde. 2001 wurde das Verwaltungsgebäude in der Dödter Straße in die Liste der Denkmalimmobilien der Stadt Hagen aufgenommen. Auch die übrigen Betriebsgebäude sind denkmalgeschützte Immobilien.

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