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Waldemar Wiora
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Denkmalimmobilien in Hamm

Hamm befindet sich am nordöstlichen Rand des Ruhrgebiets, im Herzen Westfalens und in der Metropolregion Rhein-Ruhr. Diese exponierte Lage, mehrere Fachhochschulen und die Hamm Business School, eine hervorragende Verkehrsinfrastruktur sowie der wirtschaftliche Strukturwandel – weg vom Bergbau und der Stahlindustrie hin zu zeitgemäßen Industriezweigen – haben die Stadt zu dem gemacht, was sie heute ist: Ein moderner Wirtschafts- und Bildungsstandort, in dem die Relikte aus der Vergangenheit als Denkmalimmobilien geschützt und gewürdigt werden.

Vom Bergbau und der Stahlindustrie zu einem modernen Wirtschaftsstandort

Das Ruhrgebiet gehörte aufgrund seiner Industrieanlagen zu den bevorzugten Zielen der Alliierten. Es waren vor allem die Briten und Amerikaner, die im Zweiten Weltkrieg Luftangriffe auf das Ruhrgebiet flogen. So wurden der Rangierbahnhof Hamm als Europas größter Güterbahnhof und zahlreiche Industrieanlagen sowie zivile Gebäude der Stadt, unter anderem die Liebfrauenkirche, zu 60 Prozent zerstört. Infolgedessen waren die Nachkriegsjahre vom Wiederaufbau der Stadt geprägt. Seit 1976 zeichnete sich zudem ein schleichender Niedergang des Bergbaus ab, der unter anderem zur Schließung der Zeche Sachsen und zu einer drei Jahre späteren Sprengung ihrer Fördertürme führte, die mit einer Welle der Arbeitslosigkeit einherging. Die Tatkraft der Menschen ruhte indes nicht, und so fand 1984 in Hamm die erste Landesgartenschau in Nordrhein-Westfalen statt. Die über die Sommermonate dauernde Veranstaltung fand auf dem Gelände der still gelegten Zeche Maximilian statt. Das Gebäude der ehemaligen Zeche Maximilian wurde im März 1986 in die Liste für denkmalgeschützte Immobilien aufgenommen. Gleiches gilt für das ehemalige Kleinbahnhofsgebäude Maximilian, das 1992 in die Liste der Denkmalimmobilien aufgenommen wurde. Der anlässlich der Landesgartenschau errichtete Maximilianpark gehört bis heute zu den größten Freizeit- und Erholungsanlagen von Hamm.

Die Vorteile des Standortes Hamm für Kapitalanleger

Es gibt zahlreiche Standortfaktoren, die Hamm für Kapitalanleger, zum Beispiel in Bezug auf Denkmalimmobilien oder denkmalgeschützte Immobilien, interessant machen. Da ist einmal die hervorragende Verkehrsinfrastruktur. Gleich mehrere Autobahnen vernetzen die Metropole mit dem Norden, dem Osten und dem Süden Deutschlands. Das gilt gleichermaßen für den Schienenverkehr, der Hamm zu einem großen Eisenbahnknotenpunkt für den Güterverkehr und den Personenverkehr in Deutschland und in Europa macht. Auch eine Anbindung an den nationalen und internationalen Flugverkehr ist durch die Nähe zu den Flughäfen Dortmund, Münster-Osnabrück, Paderborn/Lippstadt und Düsseldorf gewährleistet, während der im Zentrum der Stadt gelegene Flugplatz Hamm-Lippewiesen vorwiegend für private Geschäftsflüge genutzt wird.

In wirtschaftlicher Hinsicht hat sich der Standort Hamm in der jüngsten Vergangenheit gewandelt. Das gilt insbesondere für die Stahlindustrie, die heute durch die Salzgitter Mannesmann Precision GmbH und die Salzgitter Mannesmann Line Pipe GmbH vertreten wird. Neue Industriezweige sind hinzugekommen, unter anderem die Chemieindustrie, die Energieindustrie und die Kraftfahrzeugzulieferindustrie. Aufgrund der hervorragenden Verkehrsinfrastruktur ist Hamm heute dabei, sich zu einem bedeutenden Logistikzentrum im Osten des Ruhrgebiets zu entwickeln.

Denkmalgeschützte Immobilien in Hamm: Der Ostring – ein einzigartiges Gartendenkmal

An die Vergangenheit erinnern zahlreiche denkmalgeschützte Immobilien. Ein zu den Denkmalimmobilien gehörendes Bauwerk ist die Grünzone Ostring. Sie ist ein Teil der Ringanlagen, die vor dem Universa Hochhaus an der Südstraße beginnen und in östlicher Richtung verlaufen. Die große und lang gestreckte Gartenanlage wurde bereits 1914 anlässlich eines europaweit ausgeschriebenen Gestaltungswettbewerbs unter Gartenbauarchitekten und Stadtplanern erbaut. Im Jahr 1986 ist sie als einzigartiges Gartendenkmal in die Liste der Denkmalimmobilien in Hamm aufgenommen worden. Zu ihren prägenden Elementen gehören der oval ausgebildete Musikpavillon als Herzstück der Anlage, der Bärenbrunnen sowie die im Tiefparterre gelegenen Alleen mit den dazwischen liegenden Rasenflächen. Die Verbindung zwischen dem Bärenbrunnen und dem Musikpavillon wurde durch eine von Linden gesäumte Doppelallee hergestellt. Aufgrund einer gutachterlich festgestellten und durch Pilze verursachten Stammfäulnis der noch aus der Kaiserzeit stammenden Linden kamen Experten zu dem Ergebnis, dass eine Teilsanierung nicht ausreicht. Das Ergebnis war eine Kompletterneuerung der Doppelalleen. Alle Bäume wurden gefällt und beide Alleen mit 240 jungen Linden nach historischem Vorbild bepflanzt. Auch der Belag der rund 2,50 Meter breiten Wege wurde komplett abgetragen und durch eine Wegedecke aus Dolomitsand in der Farbe hellbeige ersetzt, was den baulichen Vorgaben für denkmalgeschützte Immobilien entspricht.

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