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Denkmalimmobilien in Oberhausen

Oberhausen ist Teil des westlichen Ruhrgebietes. Aufgrund der Erz- und Kohlevorkommen war die Stadt in den Jahren 1853 bis 1992 vom Bergbau und von der stahlerzeugenden und stahlverarbeitenden Industrie geprägt. Heute bestimmen Unternehmen aus den Bereichen Logistik, Textilindustrie, Haushaltswaren und aus der Freizeitbranche die Wirtschaft der nordrhein-westfälischen Großstadt. Aus der Vergangenheit geblieben sind zahlreiche Denkmalimmobilien unterschiedlicher Epochen, die über die Stadt verteilt sind, ebenso wie Arbeitersiedlungen, die teilweise denkmalgeschützte Immobilien sind.

Oberhausen und seine Standortfaktoren

Der Strukturwandel der vergangenen Jahrzehnte ist in Oberhausen deutlich sichtbar. Ein Beispiel ist das frühere Gelände der Gutehoffnungshütte, auf dem verschiedene Ansiedlungen entstanden sind, die heute die Neue Mitte Oberhausen bilden. Hier befindet sich das über die Stadtgrenzen hinaus beliebte Einkaufs- und Freizeitzentrum Centro, das als Publikumsmagnet über 23 Millionen Besucher jährlich zählt. Zur Neuen Mitte gehören außerdem die König-Pilsener-Arena, das Sea Life Aquarium und das Freizeit- und Erlebnisbad Aquapark. Oberhausen ist Teil des Kernbereichs der Metropole Ruhr und zeichnet sich durch eine gute Anbindung an das Straßenverkehrsnetz und an den Rhein-Herne-Kanal aus. Die Mischung aus Dienstleistung, Produktion, Handel und Tourismus sind ein attraktiver Branchenmix und bieten gute Voraussetzungen für wirtschaftliches Wachstum. Darüber hinaus besteht rund ein Drittel von Oberhausen aus Park-, Wald- und Wasserflächen, die ausreichend Möglichkeiten bieten, Sport zu treiben, spazieren zu gehen und sich zu erholen.

Denkmalimmobilien in Oberhausen

Zu den bemerkenswerten historischen bürgerlichen Wohnquartieren gehören das Marienviertel und das Rathausviertel in Oberhausen. Das Rathaus wurde in den Jahren 1927 bis 1930 in den Formen des Backsteinexpressionismus erbaut. Wahrzeichen der Stadt Oberhausen ist das Schloss, das ein ehemaliger Herrensitz an der Emscher ist und heute die Ludwig Galerie beherbergt. Ein weiteres bedeutendes Baudenkmal ist das Hauptlagerhaus der Gutehoffnungshütte, das gemeinsam mit dem Werksgasthaus und dem Gasometer an die einstige Gutehoffnungshütte erinnert. Heute dient das Backsteingebäude, das in den 1920er Jahren entstanden ist, als Depot für das Rheinische Industriemuseum. Daneben gibt es in Oberhausen zahlreiche Arbeitersiedlungen aus dem 19. und 20. Jahrhundert, die als Denkmalimmobilien von besonderem architektonischem und städtebaulichem Interesse sind. Dazu gehören die Siedlung Grafenbusch und die Siedlung Eisenheim, die die älteste Arbeitersiedlung des Ruhrgebietes ist.

Denkmalgeschützte Immobilien in Oberhausen: Die Siedlung Eisenheim

Die Siedlung Eisenheim gehört als älteste Arbeitersiedlung des Ruhrgebiets zu den Denkmalimmobilien. Sie ist eine der ältesten Arbeitersiedlungen in Deutschland überhaupt und die erste Siedlung, die unter Denkmalschutz gestellt wurde. Die ersten Häuser entstanden 1846 und wurden von der späteren Gutehoffnungshütte für die Hüttenarbeiter erbaut. Erst in einem zweiten Bauabschnitt kamen nach 1865 Häuser für die Bergleute der Zeche Osterfeld hinzu. Um die Jahrhundertwende vom 19. in das 20. Jahrhundert lebten rund 1.200 Menschen in 51 Häusern, die anderthalb- oder zweigeschossig waren. Nachdem die Siedlung Eisenheim im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört wurde, kamen Pläne auf, die “hässlichen Altbauten” abzureißen. Doch die Initiatoren hatten nicht mit dem Widerstand der Anwohner gerechnet, der in die Gründung der ersten Arbeiterinitiative in Deutschland mündete. Der lange Kampf endete damit, dass die noch verbliebenen 38 Häuser vor dem Abriss bewahrt wurden und seit 1972 denkmalgeschützte Immobilien sind.

Denkmalgeschützte Immobilie in Oberhausen: Die Siedlung Grafenbusch

In den Jahren 1910 bis 1923 entstanden 21 Häuser mit 35 Wohnungen für rund 120 Bewohner und 60 Hausangestellte. Die Rede ist von der Siedlung Grafenbusch, die als Anlage einer großzügig gestalteten Beamten-Kolonie gedacht war. Alle Häuser verfügten über getrennte Personal- und Lieferanteneingänge, die sich durch eine bescheidenere Ausführung deutlich von der Gestaltung der Haupteingänge unterschieden. Zwischen 1918 und 1923 wurden weitere Grundstücke bebaut. Entlang der Bahnstrecke entstanden mehrere Doppel- und Mehrfamilienhäuser. Die Rangordnung der Familien spiegelte sich in den jeweiligen Haustypen wider, die von Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern über Doppelhaushälften und bis zu Einfamilienvillen reichten, die auch in Bezug auf die Größe unterschiedlich gestaltet waren. Die Häuser, die heute denkmalgeschützte Immobilien sind, waren vom Straßenraum und auch voneinander durch Gartenmauern, Tore und Hecken getrennt.

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