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In Sachwerte investieren: Denkmalimmobilien in Augsburg

Angesichts der Unsicherheiten auf den Finanz- und Kapitalmärkten sind Immobilien als Sachwerte auch weiterhin sichere Kapitalanlagen. Dies gilt für vor allem für attraktive Standorte. Vorbei ist die Zeit des Landlebens, der Trend geht wieder zum urbanen Wohnen, sodass vor allem gute Wohnlagen in Großstädten wie zum Beispiel Augsburg nachgefragt werden. Es wird wieder Wert gelegt auf individuelle Wohnqualität, wobei dieses Begehren insbesondere von denkmalgeschützten Immobilien, die Tradition und Moderne vereinen, erfüllt wird. Denkmalimmobilien befinden sich oftmals in zentralen, sehr guten Lagen mit einem gewachsenen Umfeld. Das bedeutet, dass sie umgeben sind von einer intakten und lückenlosen Infrastruktur, die alle Annehmlichkeiten bietet. Das gilt auch für Augsburg, die kreisfreie Großstadt im Südwesten Bayerns und ein interessanter Standort für das Investment in Denkmalimmobilien. Denkmalschutz und Denkmalpflege in Bayern Die Rahmenbedingungen für die Investition in Denkmalimmobilien in Augsburg Augsburg – seine historische und wirtschaftliche Bedeutung Augsburg – Venedig mitten in Deutschland Augsburg und seine Sehenswürdigkeiten Was das Investment in Denkmalimmobilien in Augsburg auszeichnet Die Investition in Denkmalimmobilien steuerlich abschreiben Staatliche Förderung für Denkmalimmobilien nutzen

Denkmalschutz und Denkmalpflege in Bayern

Aufgabe des Denkmalschutzes ist es, Kulturdenkmäler und kulturhistorisch relevante Gesamtanlagen zu schützen. Das bedeutet, dass sie dauerhaft erhalten, nicht beschädigt, zerstört, verfälscht oder in anderer Weise beeinträchtigt werden. Der Denkmalschutz obliegt grundsätzlich den einzelnen Bundesländern. Das ist in Bayern, wo Augsburg liegt, das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege, das als staatliche Fachbehörde direkt dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung, Kultus, Wissenschaft und Kunst unterstellt ist. Als zentrale Fachbehörde des Freistaates Bayern ist es für den Denkmalschutz und die Denkmalpflege verantwortlich mit diesen Aufgaben:

  • Führen der Bayerischen Denkmalliste
  • Beraten und Informieren in allen Fragen der Bau- und Kunstdenkmalpflege und der Bodendenkmalpflege
  • Beratung und Förderung von Projekten der rund 1.300 nicht staatlichen Museen

Neben dem Hauptsitz in der Landeshauptstadt München hat das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege noch vier weitere Dienststellen. Sie befinden sich in Nürnberg, in Regensburg, auf Schloss Seehof bei Bamberg und in Thierhaupten bei Augsburg. Es definiert die Denkmalpflege und den Denkmalschutz und beschreibt die jeweiligen Rahmenbedingungen. Der Vollzug des Denkmalschutzgesetzes liegt in Händen der Unteren Denkmalschutzbehörden, die bei den kreisfreien Städten und Landkreisen angesiedelt sind.

Die Rahmenbedingungen für die Investition in Denkmalimmobilien in Augsburg

Für den dauerhaften Wert und vor allem für eine Wertsteigerung von Denkmalimmobilien kommt es auf die Standortwahl an. Mit Standortwahl sind die unmittelbaren Standortfaktoren wie die Infrastruktur gemeint und die Faktoren, die eine Stadt oder Region auszeichnen, wenn es um das Investment in Immobilien und insbesondere in Denkmalimmobilien geht.

Augsburg – seine historische und wirtschaftliche Bedeutung

Augsburg ist Universitätsstadt und nach München und Nürnberg die drittgrößte Stadt im Bundesland Bayern. An dritter Stelle steht die Stadt auch, wenn es um Augsburg als Ballungsraum und um sein Bevölkerungswachstum sowie um seine Wirtschaftskraft geht. Die Gründung der Stadt Augsburg reicht zurück in die Römerzeit, als die spätere römische Provinzhauptstadt mit dem Namen Augusta Vindelicorum zunächst als römisches Heerlager 15 v. Chr. unter dem römischen Kaiser Augustus gegründet wird. Danach ist Augsburg nach Trier die zweitälteste Stadt in Deutschland mit einer traditionsreichen Geschichte, zu der auch die Fugger gehören ebenso wie eine große Zahl an heute denkmalgeschützten Immobilien. Augsburg ist übrigens die einzige Stadt in Deutschland mit einem eigenen Feiertag. Jedes Jahr wird am 8. August das Augsburger Hohe Friedensfest gefeiert.

Augsburg – Venedig mitten in Deutschland

Es ist nicht nur ihre Lage, ihre historische und wirtschaftliche Bedeutung, sondern auch die reizvolle landschaftliche Umgebung, die Augsburg zu einem attraktiven Standort für das Investment in Denkmalimmobilien macht. Augsburg liegt an drei Flüssen, dem Lech, der Wertach und der Singold, die im Ostallgäu entspringt. Mit über 500 Brückenbauten übertrifft Augsburg sogar Venedig, denn es ist durchzogen von einem weit verzweigten künstlichen Bach- und Kanalsystem. Die Brücken ebenso wie die Kanäle, der Prachtbrunnen, das Wasserwerk am Roten Tor und das Wasserwerk am Hochablass zählen zu den bedeutendsten Denkmälern der Augsburger Wasserwirtschaft. Augsburg ist eine Stadt der Elemente, in der nicht nur Wasser, sondern auch Grün- und Waldflächen eine wichtige Rolle spielen. Tatsächlich gehört Augsburg zu den grünsten Großstädten in Deutschland. Dazu gehört der Augsburger Stadtwald, der mit einer Fläche von rund 21,5 Quadratkilometern nicht nur der größte bayerische Auwald ist. Er hat darüber hinaus einen hohen regionalen Stellenwert für den Naturschutz und als Naherholungsgebiet. Die Stadt Augsburg hat eine hohe Vorbildfunktion in Sachen Umwelt- und Naturschutz. Augsburg hat Modellcharakter für umweltfreundliche Beleuchtung. Durch den dadurch erzielten reduzierten Stromverbrauch konnte der Ausstoß von Kohlendioxid um zwanzig Prozent gesenkt werden, wodurch jährlich rund 250.000 Euro an Kosten eingespart werden.

Augsburg und seine Sehenswürdigkeiten

Historisch bedingt war Augsburg sehr früh ein Zentrum für Kunst und Kultur, wozu auch Baudenkmäler gehören. Zeugnisse der Baukunst des Mittelalters sind Sakralbauten wie der Hohe Dom zu Augsburg, die Basilika Sankt Ulrich und Afra sowie die durchgehende Stadtmauer, von der noch Teile erhalten sind. Von besonderer Bedeutung war die Renaissance, die Augsburg zu einem der bedeutendsten kulturellen Zentren Mitteleuropas machte. Finanziert wurden die bekanntesten Sehenswürdigkeiten von den reichen Kaufmannsfamilien, den Fuggern und den Welsern. Dazu gehören unter anderem das Rathaus, der Prachtbrunnen und die noch heute weltweilt älteste und genutzte Sozialsiedlung, die Fuggerei. Zeichen hat auch das Rokoko gesetzt mit der Bischöflichen Residenz und dem Schaezlerpalais, das städtische und staatliche Kunstsammlungen beherbergt. Außerordentliche Bauwerke des Jugendstils sind das Alte Stadtbad, die Synagoge, das Kurhaus in Göggingen und die Herz-Jesu-Kirche im Stadtteil Pfersee. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die architektonische Baukunst von Zweckbauten in Sichtbeton-Bauweise abgelöst, die durch Größe und Funktionalität überzeugen, zum Beispiel das Rosenaustadion, das Curt-Frenzel-Stadion und das Kongresszentrum mit dem Hotelturm.

Was das Investment in Denkmalimmobilien in Augsburg auszeichnet

Es ist die Attraktivität bestimmter Standorte, die eine hohe Nachfrage nach denkmalgeschützten Immobilien bedingen. So ist es auch in Augsburg. Grund ist, dass solche Städte bevorzugt werden, die wie Augsburg urbanes Leben und einen hohen Erholungs- und Freizeitwert miteinander kombinieren. Das entspricht dem Wunsch nach einem ausgewogenen Arbeits- und Privatleben, bekannter unter dem Namen Work-Life-Balance. Gerade in Großstädten wie Augsburg übersteigt die Nachfrage nach Immobilien das Angebot, was zu einer Wertsteigerung von Immobilien führt. Denkmalgeschützte Immobilien verzeichnen regelmäßig eine höhere Wertsteigerung als Bestandsbauten oder Neubauten. Zu den Gründen zählen die umfassenden Sanierungsarbeiten, durch die die Denkmalimmobilien an moderne Wohnformen angeglichen werden. Den Erhalt der aufgrund der historischen Bedeutsamkeit und der Einzigartigkeit denkmalgeschützter Immobilien belohnt der Staat – mit steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten und Fördermitteln der KfW, der Kreditanstalt für Wiederaufbau und weltweit größten nationalen Förderbank.

Die Investition in Denkmalimmobilien steuerlich abschreiben

Der Staat fördert die Investition in Denkmalimmobilien durch steuerliche Vergünstigungen. Die Sanierungskosten machen einen wesentlichen Teil des Kaufpreises von denkmalgeschützten Immobilien aus, weshalb die Sanierungsmaßnahmen und der damit verbundene Werterhalt von Denkmalimmobilien steuerlich gefördert werden. Diese steuerlichen Vorteile ergeben sich aus den für Immobilien üblichen Abschreibungen pro Baujahr sowie aus speziellen, nur für Denkmalimmobilien geltenden Abschreibungsmöglichkeiten. Dazu gehören die Sonder Afa (Absetzung für Abnutzung) und die Denkmal Afa, wobei Abschreibungen erstmalig im Jahr der Fertigstellung der Sanierungsmaßnahmen möglich sind. Voraussetzung für die volle Inanspruchnahme der steuerlichen Abschreibung ist, dass der Erwerb von denkmalgeschützten Immobilien vor Beginn der Sanierungsarbeiten erfolgen muss, während ein späterer Erwerb den Anteil der absetzbaren Sanierungskosten vermindert.

Die Höhe der Denkmalschutz Afa ist davon abhängig, ob Denkmalimmobilien selbst bewohnt oder als Kapitalanlage genutzt werden. Selbstnutzer können die Sanierungskosten zu 90 Prozent auf zehn Jahre verteilt steuerlich in Abzug bringen. Demgegenüber profitieren Kapitalanleger von einer steuerlichen Abschreibungsmöglichkeit der Sanierungskosten zu 100 Prozent über einen Zeitraum von zwölf Jahren. In den ersten acht Jahren werden jeweils 9 Prozent und in den darauf folgenden vier Jahren jeweils 7 Prozent steuerlich berücksichtigt.

Staatliche Förderung für Denkmalimmobilien nutzen

Bestimmte Sanierungsmaßnahmen werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit Sitz in Frankfurt am Main gefördert. Dazu gehört insbesondere die energetische Sanierung von Denkmalimmobilien. Gefördert werden auch einzelne Maßnahmen, zum Beispiel der Austausch der alten Heiztechnik durch eine moderne und energiesparende Heizanlage ebenso wie der Einbau wärmedämmender Fenster. Die Sanierungs-, Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen bringen Denkmalimmobilien hervor, deren Attraktivität in einem einzigartigen Zusammenspiel aus historischem Ambiente und modernster Ausstattung besteht. Durch die Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen erfahren denkmalgeschützte Immobilien eine Wertsteigerung, die obendrein noch staatlich gefördert wird. Das ist so eine Art Renditeturbo, der durch die von der KfW für die Sanierung zur Verfügung gestellten Fördergelder in Gang gesetzt wird.

Denkmalimmobilien genießen gegenüber allen anderen Wertanlagen noch einen weiteren, entscheidenden Vorteil. Während auf Spekulationsgewinne die seit 2009 geltende Abgeltungssteuer erhoben wird, ist der bei einem Verkauf von Denkmalimmobilien anfallende Veräußerungsgewinn nach einer Spekulationsfrist von zehn Jahren auch weiterhin steuerfrei.

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