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Waldemar Wiora
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Lohnt sich eine Denkmalschutz Investition?

Lohnt sich eine Denkmalschutz Investition?

Viele Menschen wünschen sich ein Eigenheim oder eine eigene Wohnung. Und zunehmend mehr Menschen träumen von einer eleganten Jugendstil-Villa oder einem romantischen Reetdach-Haus direkt hinterm Deich. Wohnträume sind vielfältig. Nicht jeder versteht darunter einen Neubau im Retro-Stil, sondern denkt eher an ein denkmalgeschütztes Objekt mit historischem Charme. Aber lohnt sich eine Denkmalschutz Investition überhaupt?

Baudenkmal Investition: Immobilien mit dem gewissen Etwas

Nicht nur der Charme des historischen Gemäuers, auch die einzigartige Lage machen den besonderen Reiz denkmalgeschützter Häuser und Wohnungen aus. Allein durch deren exklusive Standorte genießen diese Bauten ein Alleinstellungsmerkmal. Die historische Bausubstanz, die Architektur sowie die damit verbundene hohe Wohn- und Lebensqualität tragen ebenfalls zur Einzigartigkeit denkmalgeschützter Häuser bei. Hinzu kommen steuerliche Vorteile, von denen Investoren profitieren können. Kapitalanleger, die nicht selbst in der gekauften Immobilie leben, sondern den denkmalgeschützten, sanierten Altbau vermieten möchten, werden zudem immer Mieter finden, die sich Immobilien dieser Kategorie leisten können.

Eigentumswohnungen mit hoher Abschreibung in der grünen Oase von Leipzig
Leipzig
Wohneinheiten
16
Sanierungsanteil
68%
Wohnflächen
42,27 - 92,32 m²
Kaufpreise
182.000 - 411.000 €
Denkmal

Wer eine Denkmalschutz Investition tätigt, setzt sich für den Erhalt dieser kulturell und geschichtlich bedeutenden Gebäude ein. Immobilien dieser Art sind kostbare Zeitzeugen aus längst vergangenen Tagen und Teil unserer Geschichte.
Dank der soliden Bausubstanz ist es möglich, eine Sanierung relativ zeitnah vorzunehmen und die Wohnräume in wahre Wohnträume zu verwandeln: herrliche Fassaden, hohe Räume mit Stuck an Wänden oder Decken, alte Dielenböden und die vielen Möglichkeiten variabler Wohnraumaufteilung lassen dem zukünftigen Eigentümer eine großzügige Gestaltungsfreiheit.

Steuerliche Vorteile einer Baudenkmal Investition

Die verhältnismäßig hohen Kosten für notwendige Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen sollten nicht abschrecken, dennoch in eine denkmalgeschützte Immobilie zu investieren. Wer den Blick auf den steuerlichen Vorteil richtet, wird schnell erkennen, welche Vorteile sich im Vergleich zu einem Neubau ergeben. Der Bauherr kann von der Denkmal-Afa (Abschreibung) profitieren, und das über viele Jahre. Nachstehend entsprechende Beispiele:

Stilvolle Stadtvilla am Marktplatz in Krefeld - Uerdingen
Uerdingen
Wohneinheiten
8
Sanierungsanteil
60%
Wohnflächen
53,69 - 104,23 m²
Kaufpreise
240.840 - 469.035 €
Denkmal

Eigennutzer:

Wohnt ein Käufer im Anschluss an die Sanierung selbst in der Immobilie, kann er über zehn Jahre lang jährlich neun Prozent der Kosten steuerlich geltend machen, die gemäß § 7 Abs. 1 EStG zur “Erhaltung des Gebäudes als Baudenkmal oder zu seiner sinnvollen Nutzung erforderlich sind”.

Kapitalanleger:

Noch interessanter ist die Steuererleichterung, wenn das Objekt vermietet wird. Über zwölf Jahre können Kapitalanleger 100 Prozent der Sanierungskosten abschreiben: In den ersten acht Jahren sind das jährlich neun Prozent, für die restlichen vier Jahre sieben Prozent pro Jahr. Das ist insbesondere für Doppel- und Gutverdiener interessant.

Der größte Vorteil für Kapitalanleger ist, dass zusätzlich zu den Abschreibungen gemäß Denkmal Afa auch die lineare Afa für reine Anschaffungskosten der Gebäude, also ohne Grundstücks- und Renovierungskosten, in Anspruch genommen werden kann. Bei vor 1925 errichteten Gebäuden beträgt die Afa 2,5 Prozent (40 Jahre), bei allen anderen Gebäuden sind es zwei Prozent über 50 Jahre. Zu beachten ist hierbei, dass die lineare Abschreibung nur auf das Gebäude angewendet werden kann und Grundstücksanteile beziehungsweise Grund- und Bodenanteile bei der Abschreibung keine Berücksichtigung finden.