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Denkmalimmobilien in Bochum

Als “Blume im Revier” wurde Bochum einst von Herbert Grönemeyer besungen. Geblieben sind zahlreiche stumme Zeitzeugen, die durch die Route der Industriekultur miteinander verbunden sind und die von der einstigen Blüte der Zechenstadt erzählen. Heute haben sich die Schwerpunkte der westfälischen Großstadt in andere wirtschaftliche Bereiche, unter anderem in den Dienstleistungs- und in den Bildungsbereich, verlagert. Für Kapitalanleger interessant sind denkmalgeschützte Immobilien in Bochum aus der Zeit des Historismus, des Expressionismus und der Nachkriegsmoderne.

Bochum – die “Blume im Revier”

Bochum liegt zwischen den Flüssen Ruhr und Emscher und weist eine Fläche von rund 13 Kilometern Länge und einer West-Ost-Ausdehnung von rund 17 Kilometern auf. Ein bekanntes Ausflugsziel ist der Kemnader See, der mit seinen kilometerlangen Spazierwegen und Freizeiteinrichtungen ein Eldorado für Naturliebhaber ist. Das gilt auch für den Botanischen Garten der Universität, der mit einem Tropen- und Wüstenhaus sowie mit einem chinesischen Garten ausgestattet ist. Wer sich für die typische Industriekultur interessiert, sollte die Bochumer Jahrhunderthalle mit dem umliegenden Park besuchen. In zahlreichen Museen können Relikte aus der industriellen Blütezeit bewundert werden, unter anderem im Deutschen Bergbau-Museum und im Heimatmuseum Helfs Hof, während der Malakowturm der früheren Zeche Julius Philipp heute das medizinhistorische Museum beherbergt.

Standortvorteile für Kapitalanleger

Die große Flächenverfügbarkeit, die zentrale Lage sowie die exzellente Verkehrsanbindung sind Standortfaktoren, die Bochum zu einem idealen Wirtschaftsstandort für zahlreiche Unternehmen und Verbände macht. Rund 15.000 Unternehmen vertrauen auf den Wirtschaftsstandort Bochum, angefangen von kleinen und mittelständischen Unternehmen bis zu internationalen Konzernen, von denen einige in den insgesamt zehn Gewerbeparks mit einer Fläche von über 100 Hektar beheimatet sind. Bochum hat sich vor allem im Dienstleistungs- und Bildungsbereich neu positioniert. Unter anderem gibt es Firmen aus dem Baugewerbe, aus dem Energiebereich, dem Handel, dem verarbeitenden Gewerbe sowie Technologieunternehmen. Bochum ist mit neun Universitäten, die ein Magnet für Zehntausende Studenten in der Region sind, ein bedeutender Hochschulstandort. Dazu gehören die Ruhr-Universität Bochum, der Teilstandort der Folkwang Universität der Künste sowie die Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe. Noch immer gibt es zahlreiche Freiflächen, die ausreichend Potenzial bieten für zukünftige Großansiedlungen. Die Attraktivität als Wirtschaftsstandort wird durch den Gesundheitscampus NRW unterstrichen, der eine einmalige gebündelte Kombination aus Gesundheitsadministration und -forschung sowie aus innovativen Unternehmen in der Gesundheitswirtschaft ist und für das die Stadt Bochum auf Beschluss der Landesregierung am 12. Mai 2009 den Zuschlag erhielt.

Denkmalgeschützte Immobilien: Werks- und Arbeitersiedlungen aus der industriellen Blütezeit

Während der industriellen Blütezeit sind in Bochum zahlreiche Werks- und Arbeitersiedlungen entstanden, von denen einige denkmalgeschützte Immobilien sind. Diese Denkmalimmobilien prägen auch nach dem Strukturwandel das Erscheinungsbild des Ruhrgebiets und auch das von Bochum. Entstanden sind diese Siedlungen vor allem in den Jahren zwischen 1868 und 1918. Wegen ihres dörflichen Charakters mitten in der Großstadt sind sie auch heute als Wohnraum begehrt. Tatsächlich sind zahlreiche Arbeitersiedlungen noch nahezu im Originalzustand erhalten, was auf das Engagement der Stadt und von Bürgerinitiativen zurückzuführen ist. Die wohl bekannteste und zu den Denkmalimmobilien zählende Bochumer Arbeitersiedlung ist die Siedlung Dahlhauser Heide, die sich im Nordwesten der Stadt im Ortsteil Hodel befindet.

Denkmalgeschützte Immobilien: Die Siedlung Dahlhauser Heide im Nordwesten Bochums

Die Siedlung Dahlhauser Heide wurde zwischen 1905 und 1915 auf einem rund 40 Hektar großen Gelände für die Belegschaft der Zechen Hannover und Hannibal erbaut. Die Siedlung entstand auf dem ehemaligen Rittergut Dahlhausen und wurde von der Firma Krupp beauftragt. Als Denkmalimmobilien schützenswert ist die an vorindustriellen Bauformen orientierte Architektur. Das gilt auch für die Ausstattung und Anordnung der Parkanlagen und der Straßen, die der Siedlung einen dörflichen Charakter verleihen. Der vorherrschende Bautyp in der Dahlhauser Heide ist das Zweifamilienhaus mit Wohnküche und Stube im Erdgeschoss und zwei Schlafräumen im Obergeschoss. Umfassende Sanierungsmaßnahmen zwischen 1978 und 1984 vermieden untypische Umbauten und Modernisierungen der Denkmalimmobilien. Der Fokus war darauf gerichtet, den Gartenstadt-Charakter der Siedlung Dahlhauser Heide weitgehend zu erhalten. Das ist gelungen, und bereits im Jahr 1982 erhielt die Stadt Bochum für die vorbildliche Sanierung den Frankfurter Baupreis.

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