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Denkmalimmobilien in Neuss

Die Stadt Neuss, die bis 1968 offiziell Neuß geschrieben wurde, ist eine Großstadt in Nordrhein-Westfalen und eine der ältesten Städte in der Bundesrepublik Deutschland. Bereits 1984 hat sie ihren 2000. Geburtstag gefeiert. Die Rheinmetropole liegt am linken Niederrhein, gegenüber der Landeshauptstadt Düsseldorf. Die Entstehungsgeschichte der nordrhein-westfälischen Stadt reicht bis in die Römerzeit zurück. Und so kommt es, dass es hier zahlreiche Bauten aus unterschiedlichen Epochen zu sehen gibt, die zu den Denkmalimmobilien gehören.

Denkmalgeschützte Immobilien und Bauwerke in Neuss

Zahlreiche dieser historischen Bauwerke aus den vergangenen Jahrhunderten sind in die Liste für denkmalgeschützte Immobilien aufgenommen worden. Zu den Denkmalimmobilien gehört das Quirinus-Münster aus dem 13. Jahrhundert. Es ist das Wahrzeichen der Stadt und eine dem Stadtpatron gewidmete spätromanische Kirche mit einer historischen Seifert-Orgel. Das Quirinus-Münster wurde im Jahr 2009 von Papst Benedikt XVI. in den Stand einer Basilica minor erhoben und gilt als hervorragendes Beispiel für die Sakralarchitektur der Übergangszeit zwischen Romantik und Gotik. Ebenfalls nach dem Schutzpatron benannt ist das ehemalige Quirinus-Gymnasium, das jetzt Teil des Amtsgerichts Neuss ist. Der zu den Denkmalimmobilien zählende dreigeschossige Backsteinbau wurde in den Jahren von 1886 bis 1888 erbaut. Das Gebäude ist für die Entwicklung des Neusser Schulwesens von besonderer Bedeutung, da es in der Tradition des früheren Jesuiten-Gymnasiums steht. Nach dessen Auflösung im 18. Jahrhundert entstand daraus das erste städtebauliche Gymnasium in Neuss. Neben zahlreichen Wohn- und Geschäftshäusern, die denkmalgeschützte Immobilien sind, gibt es die mittelalterliche Stadtmauer, deren verbliebene Mauerabschnitte teilweise durch eine neue Mauerschale verstärkt wurden. Sie ist Teil eines Mauerrings, mit dessen Bau in der Mitte des 13. Jahrhunderts unter dem damaligen Erzbischof von Köln, Konrad von Hochstaden, begonnen wurde.

Vorteile des Standorts Neuss für Kapitalanleger

Aufgrund der über 2000-jährigen Geschichte ist Neuss nicht nur in historischer Hinsicht ein bedeutsamer Ort. Auch als Wirtschaftsstandort wird die Stadt geprägt durch den Neusser Hafen, der die Ansiedlung von unterschiedlichen Industrieunternehmen, von verarbeitendem Gewerbe und von Dienstleistungsunternehmen begünstigt hat. Heute wird der Hafen dominiert von Massengut- und Containerumschlag sowie von Ölmühlen, während die in früheren Jahren bedeutende Landmaschinenproduktion aufgegeben wurde. In der Neusser Wirtschaft spielen die Papierverarbeitung sowie die Aluminium- und Eisenverarbeitung eine tragende Rolle. In neuerer Zeit gewinnen immer mehr Unternehmen aus den Bereichen Handel, Logistik, Technologie und Nahrungsmittel an Bedeutung. Neben dem Neusser Hafen wird der Wirtschaftsstandort auch durch das Luftdrehkreuz Flughafen Düsseldorf International begünstigt. Insgesamt ist Neuss hervorragend in eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur eingebunden. Das gilt für das Straßennetz ebenso wie für den Schienenverkehr.

Denkmalgeschützte Immobilien: Das Kolpingviertel in Neuss

Das Kolpingviertel ist ein Nachweis dafür, wie intensiv die Stadt Ende des 19. Jahrhunderts die Ansiedlung von Industriebetrieben förderte. Damit verbunden waren nicht nur steigende Bevölkerungszahlen, sondern auch ein steigender Bedarf an Wohnraum, der bezahlbar und familiengerecht konzipiert sein musste. Eine weitere Voraussetzung war die unmittelbare Nähe zur Betriebsstätte. Insoweit ist das Kolpingviertel in Neuss ein Zeugnis des genossenschaftlichen Arbeiterwohnungsbaus zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Begonnen hat diese Entwicklung mit der 1901 gegründeten Arbeiterwohnungs-Genossenschaft. Sie erwarb die Flächen zwischen der Further Straße und dem Weissenberger Weg in Neuss.

Bereits 1903 entstanden erste Häuser an der Kolpingstraße, die die Hauptachse des neuen Siedlungsgrundrisses war. Bis heute hat das Kolpingviertel seine ursprüngliche Homogenität weitgehend erhalten. Die in der Anfangsphase erbauten zweieinhalbgeschossigen Zweifamilienhäuser hatten abwechslungsreich gestaltete Fassaden aus Sichtbackstein, geschlämmtem Backstein oder aus Putzflächen. Damit hoben sie sich von den späteren Bauten der 20er und 30er Jahre ab, bei denen es sich um dreigeschossige Mehrfamilienhäuser handelte, die eher unauffällig gestaltet waren. Insoweit ist das Kolpingviertel als genossenschaftlicher Arbeiterwohnungsbau ein wichtiges Zeugnis der sozialen und städtebaulichen Entwicklung von Neuss. Deshalb besteht ein öffentliches Interesse daran, das historische Erscheinungsbild des Kolpingviertels zu schützen, weshalb es in die Liste der Denkmalimmobilien aufgenommen wurde.

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