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Facilitymanagement

Der Begriff Facilitymanagement stellt eine Bezeichnung dar, die sich in den letzten Jahren immer mehr ausgebreitet hat. Verankert ist dieser Begriff in der DIN EN 15221-1, wodurch eine Normung erfolgt ist. Es handelt sich dabei auch um das Anlagenmanagement oder die Verwaltung von Liegenschaften, die unter dem Facilitymanagement ausgeübt werden. Genauer gesagt handelt es sich um die Aufgaben der Bewirtschaftung und der Verwaltung in Bezug auf Einrichtungen, Gebäude und Anlagen.

Die Entstehung des Begriffes

Der Begriff vom Facilitymanagement setzt sich aus Facility und Management zusammen. Als Erklärung können hier die folgenden Begriffe angesetzt werden:

Unter Facility oder Facilities werden die Anlagen oder Einrichtungen verstanden. Zusammenfassend werden darunter alle Maschinen, Anlagen sowie Gebäude und Grundstücke verstanden. Für das Management können zur Verständlichkeit unter anderem die geschickte Behandlung, die Leitung sowie die Verwaltung angeführt werden. Erforderlich sind diese wiederum, um die Produktion sowie Prozesse sicherzustellen, die zum Beispiel für ganze Liegenschaften gebraucht werden. Betrachtet werden kann der Begriff auch im Sinne der Betriebswirtschaft. Es handelt sich dabei zum einen um das Anlagevermögen. Gleichzeitig fallen unter diesen Begriff auch die Sachmittel, die zur Erstellung der Leistung erforderlich sind. Außerdem gehören die Prozesse und Dienste aus betriebswirtschaftlicher Sicht zum Facilitymanagement, die innerhalb eines Unternehmens durchgeführt werden.

Der Einblick in das Facilitymanagement

Die Definition des Begriffes Facilitymanagement ist in der DIN EN15221-1 festgeschrieben worden. Dabei dreht es sich um die Sekundärprozesse und deren Abwicklung im professionellen Sinne. Es handelt sich um folgende Aufgaben:

  • Infrastrukturelle Aufgaben
  • Kaufmännische Aufgaben
  • Technische Aufgaben

Diese Aufgaben unterstützen die Organisation in ihrer Arbeit, gehören allerdings nicht zum Kerngeschäft. Als Beispiel kann dafür das Beschaffungsmanagement angeführt werden. Schließlich ist dieses dafür zuständig, wenn Maschinen für die Reinigung innerhalb eines Gebäudes benötigt werden.

Technologien und das Facilitymanagement

Es ist möglich, dass das administrative Facilitymanagement in der Durchführung seiner Arbeit unterstützt wird. Im Sinne der Informationstechnik wird dabei auch vom computer-aided facility management gesprochen. Zudem können auch einzelne Arbeitsplätze des Facilitymanagements gezielt unterstützt werden. So werden unter anderem die Videotechnik, eine Brandmeldeanlage und die elektroakustische Anlage verwendet. Auf dem Wege der Gebäudeautomation innerhalb von Gebäuden kommt es so zum Einsatz von Steuer- und Optimierungseinrichtungen.

Eine mögliche Definition des Begriffes

Es handelt sich bei dem Facilitymanagement um einen Ansatz, der ganzheitlich, lebenszyklusbezogen und strategisch ausgerichtet ist. Genauer geht es um eine kontinuierliche Bereitstellung von Systemen, Inhalten, Gebäuden und Prozessen. Gleichzeitig sollen diese funktionsfähig gehalten werden und auch an die Zeit angepasst werden. Durch die optimale Steuerung all der dazu erforderlichen Maßnahmen kann langfristig auch eine Ertragssteigerung erreicht werden. Von Bedeutung sind dabei insbesondere das Facilitymanagement sowie teilweise auch das Corporate-Real-Estate-Management.

Grundlagen vom Facility Management

Um einheitliche Wege zu finden, gibt es inzwischen verschiedene Regelungen, die in Normen und Standards festgehalten sind. Dabei handelt es sich zunächst um EN 15221, die in sieben Teilen das Facility Management behandelt. In der DIN 32736 dreht sich alles um das Gebäudemanagement, wozu auch die Begriffe und Leistungen gehören. Während in der GEFMA (German Facility Management Association) Richtlinie 100-1 FM die Grundlagen enthalten sind, stehen in der GEFMA Richtlinie 100-2 FM mehr Informationen zum Leistungsspektrum. Im Rahmen der Fachbestandteile erfolgte seitens der GEFMA eine Veröffentlichung in den Richtlinien 600ff zum Thema Berufsbilder. Wer sich mit den Berufsbildern beschäftigt findet zunächst eine Unterteilung in Grundlagen und Kernfächern vor. Dabei gehören zu den Grundlagen die Naturwissenschaften, die Technik sowie die Informatik und zum anderen die Wirtschaftswissenschaften und das Management. Hinsichtlich der Kernfächer dreht sich alles um das technische Management, das infrastrukturelle Management, das Flächenmanagement sowie das kaufmännische Management.

Die Kompetenzbereiche beim Facility Management

Die IFMA (International Facility Management Association) hat ihre eigene Sicht, worum es sich bei den Kompetenzbereichen des Facilitymanagements handelt. Zu den neun Bereichen gehören der Betrieb & und die Instandhaltung sowie die Immobilien & die Liegenschaften. Als weitere Faktoren gelten hier die Mitarbeiter- & Umweltfaktoren und die Planung mit dem Projektmanagement. Ebenso handelt es sich bei der Facility Function, der Finanzierung sowie der Qualitätsbewertung & Innovation um Kompetenzbereiche. Komplettiert werden diese Bereiche der Kompetenz von der Kommunikation und der Technologie.

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