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Waldemar Wiora
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Effizienzhaus

Die Bezeichnung Effizienzhaus steht für ein Gebäude mit sehr geringem Energiebedarf und niedrigem Wärmeverlust.

Effizienzhäuser werden nach ihrem Energieverbrauch pro Quadratmeter und Kalenderjahr kategorisiert. Dabei wird von den Werten von Referenz-Neubauten ausgegangen, die den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Beispiel: Ein Effizienzhaus 100 erfüllt die Normen des Energiebedarfs zu hundert Prozent. Ein Effizienzhaus 70 unterschreitet die Vorgabe um 30 %.

Man unterscheidet bei der Einstufung generell zwischen Neubauten und Bestandsgebäuden. Bestandshäuser, die durch bauliche Maßnahmen und nachgerüstete Haustechnik zum Effizienzhaus umgebaut werden, dürfen höhere Verbrauchswerte aufweisen, als ein Neubau, bei dem ein strengerer Maßstab angelegt wird.

Mehrere Baukreditgeber oder Immobilienfinanzierer vergeben eigene Gütesiegel, zum Beispiel die KfW-Bankengruppe. Die Standards der Banken orientieren sich an den verbindlichen Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV). Die Institute machen die Höhe von Förderprämien oder Zinsen von der Effizienz-Einstufung abhängig.

Gemessen werden der Jahresbedarf an primärer Energie und der Wärmeverlust durch nicht ausreichend isolierte Gebäudeteile. Unter dem Begriff Primärenergiebedarf versteht man nicht nur die im Haushalt verbrauchte Energie, sondern auch die zur Gewinnung des Brennstoffes benötigte Energie. Es handelt sich also um eine »Umweltbilanz« des verwendeten Energieträgers.

Ein ausgewiesener Effizienzstandard stellt Transparenz sicher und gibt dem Käufer oder Mieter eines Hauses oder einer Wohnung eine gewisse Sicherheit vor unerwarteten Steigerungen des Energiebedarfs. Für viele Bauherren und Kaufinteressenten ist der Effizienzquotient daher ein wichtiges Kriterium bei der Objektwahl. Es wird empfohlen, sicherzugehen, dass der angegebene Effizienzstandard durch Qualitätssicherung zertifiziert ist. Handwerksbetriebe bieten nach Weiterbildungslehrgängen ihre Dienste als »zertifizierter Effizienzhaus-Handwerker« an.

Regional unterscheiden sich die Standards und Bezeichnungen, die verschiedenen Kriterien unterliegen können. Eine qualifizierte Beratung ist daher unbedingt ratsam. Allgemein hat der Terminus Effizienzhaus frühere Bezeichnungen wie »Niedrigenergiehaus« oder »Energiesparhaus« abgelöst.

Zu unterscheiden ist das Passivhaus, das seine Wärmeversorgung z.B. aus der Körperabwärme von Bewohnern speist und das Energie-Plus-Haus, das mehr Energie erzeugt, als es selbst verbraucht.

Die wichtigsten Module für eine energieeffiziente Modernisierung sind:

  • Dämmung der Gebäudehülle
  • Dämmung des Daches
  • Auswechseln der Fenster
  • Wahl einer energieeffizienten Heiztechnik, z.B. Luft-Wasser-Wärmepumpe, o.ä.
  • Unterstützung durch Photovoltaik-Elementen

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