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Schenkungssteuer

Die Schenkungssteuer wurde in Deutschland erstmals 1906 im Erbschafts- und Schenkungssteuergesetz eingeführt. Im Gegensatz zur Erbschaft ist eine Schenkung immer eine Zuwendung von Gütern unter Lebenden. Die Schenkungssteuer wurde aus dem Grunde eingeführt, da viele Menschen die Erbschaftssteuer durch eine Schenkung noch zu Lebzeiten umgehen wollten.
Die Schenkungssteuer greift sowohl bei der Schenkung von Geldwerten, als auch von Grundstücken und Immobilien und ist nur in den wenigsten Fällen nicht gültig.

Fälle der Steuerbefreiung

Wirklich steuerbefreit ist nur der Bereich der Schenkung zwischen Ehepartnern oder eingetragenen Lebenspartnern, wenn bei der Schenkung ein Grundstück und Gebäude verschenkt wird welches von beiden Parteien als gemeinsam genutzte Wohnfläche genutzt wird. In allen anderen Fällen wird eine Schenkungssteuer erhoben, deren Höhe vor allem von der Steuerklasse und der Höhe der Schenkung abhängig ist.

Die Steuerklassen

Man unterteilt bei der Schenkungssteuer in drei unterschiedliche Steuerklassen:

  • Steuerklasse I:
    Ehegatten oder Lebenspartner
    Kinder und Stiefkinder
    Nachkommen dieser Kinder und Stiefkinder
  • Steuerklasse II:
    Eltern und Großeltern
    Geschwister
    Schwiegerkinder, Stief- und Schwiegereltern
    geschiedene Ehepartner und auch Lebenspartner einer aufgehobenen Lebenspartnerschaft
  • Steuerklasse III:
    alle übrigen Personen

Die Verschenkung betrieblichen Vermögens

Wer betriebliches Vermögen verschenken möchte, für eine anstehende Unternehmensübernahme zum Beispiel wird steuerlich ebenfalls begünstigt. Hier sind jedoch vor allem einige Behaltsfristen einzuhalten um von der geringeren Steuerlast zu profitieren.

Der Freibetrag

Jeder steuerberechtigten Person steht ein gewisser Freibetrag bei Schenkungen zu, welcher abhängig von der jeweiligen Steuerklasse und dem Verhältnis zum Schenkenden abhängig ist. Dieser Freibetrag kann dabei alle 10 Jahre neu genutzt werden, so dass nach einer Schenkung mindestens 10 Jahre vergehen müssen, bevor dieser Freibetrag bei einer erneuten Schenkung wieder ausgenutzt werden kann.
Der Freibetrag beträgt dabei:

  • Für Ehegatten oder Lebenspartner: 500.000 EUR;
  • Für jedes Kind oder Stiefkind: 400.000 EUR;
  • Für jedes Kind eines Kindes oder Stiefkindes: 200.000 EUR;
  • Für jede Person aus Steuerklasse I: 100.000 EUR;
  • Für jede Person aus Steuerklasse II oder III: 20.000 EUR.

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