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Waldemar Wiora
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Immobilienmakler

Der Immobilienmakler ist ein selbständiger Gewerbetreibender. Seine Aufgabe ist es, das Zustandekommen von Miet- oder Kaufverträgen anzubahnen. Dazu akquiriert er, meistens in lokalen Medien wie Wochenzeitungen oder in speziellen Internetplattformen, Miet- oder Kaufinteressenten und führt die Besichtigung der Objekte durch. Ebenso prüft er die Bonität von potentiellen Mietern oder Käufern. Er kann sowohl von Vermietern oder Verkäufern als auch von Mietern oder Käufern beauftragt werden und ist in diesem Zusammenhang auch beratend tätig. Er begleitet den Kunden bis zum Vertragsabschluss.

Viele Makler sind auf ein bestimmtes Segment im Immobilienmarkt spezialisiert. Dies können etwa Gewerbeimmobilien oder Luxusimmobilien sein. Einige Makler treten als Franchisenehmer größerer Unternehmen auf.

Der Immobilienmakler ist kein Ausbildungsberuf oder eine geschützte Tätigkeit, die erst nach einer bestimmten Fort- oder Weiterbildung oder einem Zertifizierungsprozess ausgeübt werden kann. Lediglich die Gewerbeordnung stellt gewisse Anforderungen an die Ausübung der Tätigkeit. So muss für die Gewerbeerlaubnis nachgewiesen werden, dass der Antragsteller in geordneten finanziellen Verhältnissen lebt und dass er nicht innerhalb der letzten fünf Jahre bei Antragstellung für gewisse Straftaten verurteilt wurde. Von dieser Einschränkung abgesehen, kann allerdings im Prinzip jeder ein Immobilienmakler oder eine Immobilienmaklerin werden, ohne eine besondere Sachkenntnis oder Erfahrung nachweisen zu müssen. Als Qualitätsindikator für einen Makler gilt hier häufig die Mitgliedschaft in einem einschlägigen Maklerverband, da für die Aufnahme eines Maklers Kompetenznachweise erbracht werden müssen, etwa in Form einer Prüfung.

Entlohnt wird der Makler durch eine Provision oder Courtage, die sich anteilig am Kaufpreis der Immobilie oder an der Monatsmiete der Immobilie bemisst. Beim Kauf einer Immobilie ist die Entlohnung des Maklers bei der Finanzierung als Nebenkosten des Kaufs zu berücksichtigen.
War es in der Vergangenheit noch gängige Praxis, dass der Mieter die Provision entrichten musste, auch wenn der Makler vom Vermieter beauftragt wurde, so gilt nach der Einführung eines neuen Gesetzes seit dem 01.06.2015 das so genannte “Bestellerprinzip”: Wer den Makler beauftragt, muss ihn auch entlohnen.

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