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Zinsen

Zinsen sind eine Gebühr für entliehenes Kapital. Dabei vermag es der Gläubiger (Geldgeber) dem Schuldner (Geldnehmer) die geliehene Geldsumme mit einer Gebühr, dem Zins zu versehen. Im wirtschaftlichen Sinn wird seit den historischen Zeiten der Fugger, einer Familie, welche sich ihren Reichtum durch Geldgeschäfte begründete, somit der kalkulierte Gewinn mit dem Handel von Geld betrieben. Und auch im Privatgeschäft liegen Zinsrechnungen für eine Gewinnmaximierung durch sofortige Bereitstellung einer gewissen Kapitalmenge hoch im Kurs.

Die wirtschaftliche Komponente

Zinsen werden wie üblich auf dem Wirtschaftsmarkt von dem Verhältnis von Angebot und Nachfrage bestimmt. So kommt es leicht vor, dass Zinsen im Verlaufe eines Jahres bei einem Vertragsabschluss variieren können. Bei dieser Berechnung des Zinses wird nun ein gewisser Zinssatz veranschlagt, welcher auf die bestehende Summe angewandt wird. Dieses Ergebnis legt nun wiederum einen Wert vor, welcher den eigentlichen Zins in Kapitalform vorlegt. Und genau dieser Betrag wird dann auch auf die Summe aufgeschlagen, sodass der Kreditor seinen Vorteil aus der kurzfristigen Bereitstellung von monetären Mitteln erzielt.

Optional lassen sich Vereinbarungen treffen, ob diese Maßnahme auf den Gesamtbetrag oder auf eventuelle Teilraten aufzuschlagen ist, was jedoch vor allem von der finanziellen Situation des Schuldners abhängt. Dabei ist festzustellen, dass sich bei einer Verschleppung der Schuldsumme um einige Raten und damit auch Zeitabschnitte natürlich die endgültig investierte Finanzanlage des Geldnehmers um einige Währungseinheiten nach oben nivelliert. Des Weiteren unterscheidet der Finanzexperte zwischen der Verzinsung von Geldkapital. Hierbei schenken sich die Geldinstitute untereinander wie auch in Kooperation mit der Zentralbank während ihrer Geldgeschäfte nichts. Von diesem Geldmarktzins ist dann auch der für den Privatmann viel wichtigere Kapitalmarktzins abhängig, wird Letzterer doch in den Verträgen auf die Kredithöhe ausgerechnet.

Eine weitere Form der Verzinsung steht in der Immobilienbranche mit dem Sachkapitalzins parat. Hierbei wird auf gesamte Architekturen oder separate Bestandteile in Form des Mietzinses angerechnet. Dabei kann die Berechnung auf Büroräume, Wohnungen, Ferienhäuser oder auch Garagen angewandt werden. Mit diesem Entgelt kann die bestimmte Immobilie dann zur eigenständigen Nutzung überlassen werden. Zeitweilig ist dies auch in kurzfristigen Perioden für Dienstleistungen, Fahrzeuge oder Werkzeuge und vieles andere möglich. Sollten Sie sich über die Immobilie hinaus auch noch für das umliegende Grundstück interessieren, müsste Ihr Blick zudem sofort auf die Zinsen in Form von Pacht gerichtet werden. Spezialisierte Banken geben zudem sehr zielgerichtete Verträge an den Bedürftigen. So kann das benötigte Kapital eben zu günstigen Bedingungen beschafft werden. Tilgungen wie Teilzahlungen können dadurch zu erheblich unterschiedlichen Forderungen geführt werden.

Die praktische Anwendung

In zwei einfachen Beispielen lässt sich der Zinskreislauf verständlich beschreiben. Dabei liegt der eine Kreislauf in der Aufnahme eines Kredites. Bei einer Inanspruchnahme einer gewissen Geldhöhe – mitunter bei einer speziellen Institution für Immobiliengeschäfte – können die relevanten Kapitalressourcen für die eigenen vier Wände beschafft werden, wobei der tatsächliche Betrag die Zinssumme bestimmt. Da die Prozente auf einen Betrag angewandt werden, entspricht eine höhere Summe einem höheren Zinsbetrag. Dieser dient nun unter anderem der Bereitstellung dieses Kreditangebotes für die gesamte Kundschaft der Institution und sichert weiterhin durch den zurückgezahlt viel größeren Betrag ebenfalls ihr Bestehen am Kapitalmarkt. Mit einer schnellen Verfügbarkeit des benötigten Geldes wie dem Gewinn durch die Bank – gesehen auf die Abgeltungszeitdauer – können beide Seiten einen Profit herausschlagen, welcher dieses monetäre Verhalten rechtfertigt.

Der zweite Kreislauf mit dem Gewinn von Seiten der Anleger wird in den Privatanlagen sichtbar. Hierbei wird der Bank oder dem Buchhaltersystem eine gewisse Menge an Geld hinterlegt. Diese Aktion als Verfügbarkeit für Kapitalgeschäfte wird über die Zeit mit einer kleinen Vergünstigung in Form von Sparzinsen begünstigt. Diese sind ebenfalls abhängig vom Kapitalmarkt und können nach diversen Investitionssystemen der verschiedenen Banken unterschiedlich hoch angesiedelt sein. Dabei ist generell ein niedriger Zins auf einem gewöhnlichen Sparbuch zu verzeichnen. Meist wird bei besonderen Anlageformen wie Tagesgeld- oder Festgeldkonten ein beträchtlich lohnenswerteres Angebot an den Anleger gestellt.

Um die Gewinne durch das eigene Geld größer erscheinen zu lassen, werben zum Beispiel Anlagen mit Zinseszins, sodass ein kleiner Aufschlag gegeben ist. Mit verschiedenen Angeboten von einmaligem Zins oder Zinseszins sind auf Kapitalanlagen Gewinne zu verzeichnen, welche vom aktuellen Börsengeschäft beeinflusst werden. Ein weiterer Pluspunkt des Zinses für den privaten Anleger liegt in der Eindämmung der Inflation, welche sich scheinbar unbemerkt, aber stetig, durch den Finanzmarkt schlängelt und die Kaufkraft entwertet. So kann diesem Prozess ein wenig entgegengewirkt werden.

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