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Waldemar Wiora
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Bonität

Das Wort Bonität leitet sich vom lateinischen bonitas = Vortrefflichkeit ab. Ein Synonym für Bonität ist Kreditwürdigkeit. Bonität steht als finanzwirtschaftlicher Begriff für die Fähigkeit natürlicher Personen bzw. Staaten oder Unternehmen, aufgenommene Schulden zurückzuzahlen. Bonität setzt sich also aus der wirtschaftlichen Rückzahlungsfähigkeit und aus der Zahlungswilligkeit zusammen. Vor einer Kreditvergabe ist die sorgfältige Bonitätsprüfung von größter Bedeutung. Es wird versucht, sich ein Bild über die persönliche Zuverlässigkeit des Kreditnehmers zu verschaffen. Hier stehen bei Privatpersonen fachliche bzw. berufliche Qualifikationen im Vordergrund. Bei Wirtschaftsunternehmen hängt die Beurteilung der Zahlungswilligkeit vor allem mit der Reputation der Unternehmensführung zusammen. Die Rückzahlungsfähigkeit wird im Rahmen vergangener und zukünftig zu erwartender wirtschaftlicher Verhältnisse beurteilt.

Die Bonitätsprüfung ist ein wichtiger Handlungsschritt in der Absicherung von Krediten. Um sie so genau wie möglich zu gestalten, sind auf betriebswirtschaftlicher Grundlage systematische Verfahren zu ihrer Durchführung entwickelt worden. Bei privaten Kreditnehmern und Kleinkrediten reicht zumeist die Einkommensbescheinigung bzw. eine beglaubigte Aufstellung der Vermögenswerte aus, um die Bonität zu belegen. Auch eine Schufa-Auskunft über die vor dem Zeitpunkt des Kreditantrags abgewickelten Kredite gehört zur Bonitätsprüfung bei Privatpersonen. Kreditvergaben an Unternehmen erfordern umfangreichere Prüfungen der Bonität. Im Rahmen einer Wirtschaftsprüfung können Daten wie die Firmenhistorie, Branchenstand, Beteiligungen, Niederlassungen, Geschäfts- und Bilanzzahlen ermittelt werden. Auch Ratingagenturen überprüfen laufend die Bonität von Wirtschaftsunternehmen und stellen als Dienstleister ihre Ergebnisse den Kreditvergebern zur Verfügung. Dabei gehen sie davon aus, dass grundsätzlich jeder Schuldner Kreditwürdigkeit besitzt. Ratingagenturen beurteilen die Bonität nach einem festgelegten System von Ratings oder Scores. Das Rating korreliert dabei mit der statistischen Ausfallwahrscheinlichkeit: Je besser das Rating ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Kreditnehmer den Kredit nicht bedienen kann.

Prüfungen der Bonität werden sowohl vor der Kreditvergabe als auch während der Laufzeit des Kredits vorgenommen, um das aktuelle Kreditrisiko des Schuldners festzulegen. Das Ergebnis der Bonitätsprüfung , die Ratingnote, ist wesentlich für die Berechnung der Eigenmittelunterlegung des Kreditnehmers. Die Höhe der zu unterlegenden Eigenmittel wirkt sich auf die Kreditkosten aus. Einem kreditwürdigen Kunden mit hoher Eigenmittelunterlegung werden hinsichtlich der Konditionen eines Kredits, insbesondere bei der Höhe des Kreditzinses, bessere Konditionen gemacht, da das voraussichtliche Risiko der Kreditvergabe geringer ausfällt.

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