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Waldemar Wiora
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Betreutes Wohnen für Senioren

Der demographische Wandel zeigt deutlich: Die Menschen in Deutschland werden immer älter, die Anzahl der Menschen über 50 steigt stetig an. Verbesserte Lebensbedingungen und ein effizientes medizinisches Versorgungsprogramm sorgen dafür, dass die Menschen bis ins hohe Alter optimal versorgt sind. Doch irgendwann machen sich auch bei den heute zunehmend rüstigen und aktiven Senioren erste Einschränkungen in der Eigenverantwortlichkeit bemerkbar. Viele Seniorinnen und Seniorenbenötigen jedoch noch keine umfangreiche Versorgung, die einen Aufenthalt in einem der zahlreichen Pflegeheime erforderlich macht. Hier kann insbesondere das Projekt “Betreutes Wohnen” helfen, die Versorgungslücke zwischen Pflegeheim und einem komplett selbstständigen Leben Zuhause zu schließen.

Betreutes Wohnen – Definition und Abgrenzung Anforderungen an Einrichtungen für betreute Wohnungen Grenzen einer betreuten Wohnung Fazit

Pflegeappartements und betreute Wohnungen im Pflegezentrum Unterammergau
Unterammergau
Wohneinheiten
116
Wohnflächen
44,26 - 154,79 m²
Kaufpreise
142.104 - 497.581 €
Pflege

Betreutes Wohnen – Definition und Abgrenzung

Senioren können in Deutschland auf ein breites Angebot an Unterbringungsmöglichkeiten im Alter zurückgreifen. Als klassische Variante präsentieren sich in diesem Zusammenhang Pflegeheime; solche Einrichtungen sind vor allem für Menschen fortgeschrittenen Alters gedacht, die nicht mehr in der Lage sind, ein eigenverantwortliches Leben zu führen und sich selbst zu versorgen. Vor allem kranke oder behinderte Menschen, die eine umfassende Betreuung benötigen, werden häufig in solchen Heimen untergebracht. Alternativ kann eine solche Betreuung jedoch auch Zuhause stattfinden und im Rahmen eines ambulanten Pflegeprogramms realisiert werden. In vielen Fällen wird die Pflege dann auch teilweise von den Angehörigen übernommen.

Zunehmend gewinnen in diesem Zusammenhang auch betreute Wohnungen an Bedeutung, die auch als “Service-Wohnen” oder “Wohnung mit Betreuung” bezeichnet werden. Allerdings sind diese Begriffe nicht gesetzlich geschützt, so dass sich die einzelnen Angebote recht vielfältig präsentieren können. Die Grundlage für jedes Konzept bietet jedoch die Verknüpfung eines Miet- oder Kaufvertrages mit einem Betreuungskonzept.

Pflegeappartements in Bremen-Huchting
Bremen
Wohneinheiten
84
Wohnflächen
41,07 - 53,99 m²
Kaufpreise
166.534 - 218.924 €
Pflege

Anforderungen an Einrichtungen für betreute Wohnungen

An Einrichtungen, die betreutes Wohnen anbieten, werden diverse Anforderungen gestellt; besonders wichtig ist eine optimale Verkehrsanbindung, damit auch ältere Menschen ohne PKW möglichst mobil sein können. Außerdem sollten sich wichtige Einrichtungen in nächster Nähe zu der Wohnanlage befinden, zum Beispiel Einkaufszentren, Ärzte und Apotheken. Im Idealfall sollten diese wichtigen Anlaufstellen nur einige Gehminuten von den Wohnungen entfernt sein. Die Wohnanlage selbst sollte ein altersgerechtes Wohnen garantieren; hierzu gehört, dass alle Räume auch mit dem Rollstuhl passierbar sind. Eine Barrierefreiheit für Blinde und Gehbehinderte muss ebenfalls gegeben sein. Als Grundservice garantiert jede Anlage für betreutes Wohnen außerdem die ständige Anwesenheit einer kompetenten Ansprechperson, so dass im Bedarfsfall eine schnelle Hilfe möglich ist. Zudem muss auch eine Individualbetreuung möglich sein, die je nach Wunsch gebucht werden kann. Doch die grundlegenden Anforderungen an Einrichtungen für betreutes Wohnen umfassen auch Angebote für die Freizeitgestaltung bzw. die soziale Betreuung. – Deshalb stehen nicht nur fachlich ausgebildete Pflegekräfte, sondern darüber hinaus auch sozialpädagogische Kräfte zur Verfügung. Nicht zuletzt sollte jede Einrichtung auch über bestimmte technische Voraussetzungen verfügen, um den Bewohnern ein Höchstmaß an Sicherheit zu bieten. Hierzu gehört vor allem ein Hausnotrufsystem, das 24 Stunden besetzt ist. Der Notruf selbst muss von mindestens zwei Stellen in der Wohnung auslösbar sein.

Pflegeappartements im Seniorenzentrum im Brühl
Aldingen
Wohneinheiten
44
Wohnflächen
58,01 - 76,77 m²
Kaufpreise
140.382 - 160.065 €
Pflege

Grenzen einer betreuten Wohnung

Nicht jeder Mensch fortgeschrittenen Alters ist jedoch für ein Leben in einer betreuten Wohnung geeignet; insbesondere sehr kranken oder schwachen Menschen bieten spezielle Pflegeheime bessere Betreuungsmöglichkeiten. Hierzu zählen vor allem Senioren, die eine selbstständige Haushaltsführung nicht mehr bewerkstelligen können. Diverse Erkrankungen – allen voran Demenz – können solche Menschen daran hindern, eigenständig für ihr Leben zu sorgen. Diese Krankheit, die mit zunehmender Desorientierung, aber auch kognitiven Störungen und Weglauf-Tendenzen einhergeht, benötigt eine intensive und umfassende pflegerische Unterstützung und Betreuung, die am besten durch Pflegeheime gewährleistet werden kann. Nicht zuletzt muss daran gedacht werden, dass demente Senioren nicht nur eine Eigengefährdung, sondern darüber hinaus auch eine Fremdgefährdung darstellen und ein aggressives Potential bergen können. Lediglich 11% der Einrichtungen, die betreute Wohnungen anbieten, verfügen deshalb über ein spezielles Konzept zur Betreuung von Demenzkranken; zahlreiche Pflegeheime hingegen bieten gesonderte Programme an, um solchen Patienten zu helfen.

18 Pflegeappartements im Seniorenzentrum am Backhausplatz in Aßlar
Aßlar
Wohneinheiten
18
Wohnflächen
707,82 m²
Kaufpreise
2.000.000 €
Pflege

Fazit:

Betreutes und dennoch selbstorganisiertes Leben wird in den kommenden Jahren in Hinblick auf die nachwachsende aktive Seniorengeneration immer wichtiger werden. Aus ursprünglich sehr einfach gehaltenen Konzepten haben sich mittlerweile fortschrittliche Anlagen entwickelt, die zahlreiche Angebote von klassischer Pflegebetreuung bis hin zu Kommunikationskursen bieten. Es ist zu erwarten, dass solche Einrichtungen künftig noch stärker genutzt werden, vor allem von besonders vitalen Seniorinnen und Senioren, die ihren Alltag bis ins hohe Alter selbst gestalten möchten. Dabei sollten die Betreffenden jedoch immer auch einen Blick auf die Grenzen einer solchen Wohnsituation im Blick haben und auch in der Lage sein, abzuschätzen, wann eventuell ein Umzug ins Pflegeheim erforderlich ist.

Quellen:
Kastl, Kerstin: Rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten privater Senioren-Hausgemeinschaften, 44-45.
Schulz, Andrea: Traditionelle und alternative Wohnformen für Seniorinnen und Senioren. Zur Entscheidungsfindung zwischen Heimunterbringung und betreutem Wohnen, 85-89.
Markus, Katrin: Wohnen im Alter. Eine Entscheidungshilfe, 15-16.

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