Ist eine Immobilie als Kapitalanlage sinnvoll?

Immobilien als Kapitalanlage bieten zahlreiche Vorteile:

  • Mietfreies Wohnen im Alter, sofern man mit Eigennutz-Vorsatz kauft 
  • Relativ hohe Renditen, die das Vermögen aufbessern. 
  • Zusatzrente (bei Pflegeimmobilien, wenn diese von Älteren gekauft wird)
  • Sie sind eine inflationsgeschützte Investition. 

Dennoch fragen sich viele Anleger, ob ein Immobilieninvestment die richtige Entscheidung ist. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Unter anderem, mit welchen Renditen zu rechnen ist, wie risikofreudig Sie sind und ob Sie Ihr Geld lang-, mittel- oder kurzfristig anlegen möchten.

Vor- und Nachteile von Immobilien als Kapitalanlage

Ob sich eine Immobilie als Kapitalanlage für Sie lohnt, hängt in erster Linie von Ihren individuellen Wünschen ab. Im Wesentlichen können Sie die folgenden drei Ziele verfolgen: 

Rendite

Immobilieninvestitionen locken mit hohen Renditen. Realistisch können Sie mit einer Rendite von 3 - 4 Prozent rechnen, teilweise aber auch bis zu einer Höhe von 6 Prozent, sofern Sie Wohnung und Haus nicht selbst nutzen, sondern vermieten. Die Höhe der Erträge, die Sie aus der Vermietung erzielen, hängt stark von der Lage, der Entwicklung des Standortes sowie den laufenden Kosten ab. 

Um dies abschätzen zu können, ist eine Musterberechnung zu empfehlen. Dabei werden Kaufpreis inklusive aller Nebenkosten, laufenden Kosten und Steuern in Verhältnis gesetzt zu Finanzierung, Mieteinnahmen und voraussichtlicher Entwicklung. 

Sicherheit

Ein wesentlicher Vorteil von Immobilien: Sie sind wertbeständig und inflationsgeschützt.  Selbst in ungewissen Zeiten. Daher wird oft von “Betongold” gesprochen. Eine selbstgenutzte Immobilie verspricht mietfreies Wohnen im Alter und damit weniger Sorgen. Auch ein vermietetes Objekt bietet ein gewisses Maß an Sicherheit, da Sie hier mit laufenden Einnahmen rechnen können. 

Liquidität 

Investieren Sie Ihr Geld in eine Immobilie, ist Ihr Kapital jedoch langfristig gebunden. Zwar erzielen Sie eventuell monatliche Einnahmen, diese werden aber gerade in den ersten Jahren zur Abzahlung Ihrer Finanzierung sowie zur Deckung laufender Kosten benötigt.

Sollten Sie auf liquide Mittel angewiesen sein, sind kurzfristige Anlageformen sinnvoller. Dazu zählen Tagesgeldkonten oder Sparbücher. Alternativ bieten sich Aktien oder Anleihen an.

 

Für wen eignet sich die Kapitalanlage in Immobilien?

Anleger, die mittel- und langfristig ihr Geld investieren möchten, sind mit Immobilien als Geldanlage gut beraten. Voraussetzung ist, dass Sie über das nötige Eigenkapital verfügen. Die meisten privaten Anleger setzen auf eine Mischung aus Eigenkapital und Finanzierung, um den Kauf einer Immobilie zu finanzieren. Idealerweise sollten Sie rund 20 bis 25 Prozent des Kaufpreises durch Eigenkapital abdecken können.

Neben dem Kaufpreis sind allerdings auch Kaufnebenkosten sowie laufende Kosten zu berücksichtigen. Bei einem Objekt, das vermietet werden soll, kommen darüber hinaus Verwaltungs- und Instandhaltungskosten hinzu. Mietausfälle und Sanierungsmaßnahmen sollten Sie ebenfalls berücksichtigen. All diese Faktoren schmälern den zu erwartenden Gewinn. 

Kann jeder in Immobilien investieren?

Grundsätzlich kann jeder in Immobilien investieren. Ihnen stehen mehrere Möglichkeiten offen, Ihr Immobilieninvestment zu gestalten: 

  1. Sie können nach der klassischen Buy-and-Hold-Strategie ein Objekt kaufen und über mehrere Jahre halten. Gerade in Ballungszentren lohnt sich die Investition.
  2. Erfahrene Kapitalanleger haben die Option, mithilfe der Fix-and-Flip-Strategie schnell Eigenkapital aufzubauen. Beim Immobilienflipping wird ein renovierungsbedürftiges Objekt, etwa eine Wohnung, als Kapitalanlage gekauft, saniert und innerhalb kürzester Zeit wieder verkauft. 
  3. Eine weitere Variante: Sie investieren in Immobilienfonds und bauen auf diese Weise Ihr Vermögen aus.

Eine individuelle Entscheidung

Ob eine Immobilie eine sinnvolle Kapitalanlage ist, hängt stets von Ihren individuellen Zielen ab. Sie können Ihre Immobilie selbst nutzen und sich so Ihren Traum vom Eigenheim erfüllen. Oder Sie erwirtschaften Renditen und sichern sich damit eine attraktive Altersvorsorge. Allerdings sollten hierbei alle Kosten und Risiken berücksichtigt werden. 

Finanzexperten raten dazu, das eigene Vermögen möglichst breit zu streuen. Entwickelt sich beispielsweise der Standort Ihres Objektes nicht wie gewünscht, könnten die erhofften Renditen ausbleiben. Um dieses sogenannte „Klumpenrisiko“ zu vermeiden, ist es ratsam, auf eine breite Diversifikation zu setzen und Immobilientrends zu beachten. Mit einer Kombination aus Sparplänen, Immobilieninvestments sowie weiteren Anlagemöglichkeiten haben Sie langfristig die besten Aussichten auf hohe Renditen.

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