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Waldemar Wiora
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Rendite Fonds

Rendite Fonds können als ein explizites Produkt zur Geldanlage bezeichnet werden, wobei nach zuvor festgelegten Anlageprinzipien das Geld in Rendite Fonds in Aktien oder am Geldmarkt angelegt wird. Wird über entsprechende Anteile verfügt, besteht der Anspruch auf eine Gewinnbeteiligung sowie eine etwaige Anteilrückgabe zum aktuellen Rücknahmepreis.

Im Wesentlichen hängt die Rendite der Fonds von zwei Faktoren ab:

  1. Zum einen hängt die Rendite des gesamten Fonds von den Renditen der einzelnen Wertpapiere ab, in die der jeweilige Fonds investiert.
  2. Zum anderen ist die Kosten- und Gebührenstruktur der Fonds ein entscheidendes Kriterium im Hinblick auf die Höhe der Rendite.

Damit Rendite Fonds überhaupt einen bestimmten Betrag abwerfen, muss der jeweilige Fonds das angelegte Geld erst einmal investieren. Dabei ist grundsätzlich die Aufteilung der Fonds in so bezeichnete Asset Classes (Anlageklassen) zu berücksichtigen, wobei sich – je nach Art der jeweiligen Fonds – unterschiedliche Vor- und Nachteile ergeben können. Diesbezüglich ist oftmals der Umstand zu beachten, dass diese Vorteile bzw. Nachteile erheblich mit der Anlageklasse korrelieren. In folgende Arten lassen sich die Rendite Fonds demnach unterscheiden:

  • Rentenfonds: Investition in Anleihen von Staaten und Unternehmen
  • Aktienfonds: Investition in Aktien von verschiedenen Unternehmen
  • Mischfonds: Investition in Anleihen und Aktien
  • Rohstofffonds: Investition in Rohstoffe wie zum Beispiel Silber, Gold, Kupfer oder Öl
  • Geldmarktfonds: Investition in Wertpapiere (Termingelder, Anleihen) mit lediglich kurzer Restlaufzeit
  • Dachfonds: Investition in andere Fonds
  • Hedgefonds: Investition in Derivate
  • Ethikfonds: Bei dieser besonderen Form eines Rendite Fonds, liegt der Fokus auf einer Renditen- bzw. – Gewinnmaximierung; zudem müssen die entsprechenden Investments nachhaltig und ethisch korrekt (Sustainability) sein
  • Greenfonds: Diese Art eines Rendite Fonds kann als eine spezielle Unterkategorie der Ethikfonds angesehen werden. Dabei werden Investments vornehmlich in Aktien oder Anleihen von ökologisch-nachhaltigen Unternehmen, die zum Beispiel mit alternativen Energiequellen “arbeiten” oder sich in der Energieforschung engagieren, getätigt
  • Indexfonds: Ein Rendite Fonds dieser Art bildet durch ein entsprechendes Investment (Rohstoffindex, Aktienindex) die ganzheitliche Werteentwicklung ab
  • Total (Absolute) Return Fonds: Möglichkeit eines umfassenden Investments in nahezu alle Wertpapierklassen, wobei versucht wird, unabhängig vom Marktgeschehen erfolgreich zu sein

Im Hinblick auf die explizite Arbeitsweise von Rendite Fonds lässt sich eine Unterscheidung in zwei Gruppen vornehmen. Auf der einen Seite stehen dabei aktiv gemanagte Fonds im Fokus. Diese werden von einem so bezeichneten Fonds-Management verwaltet, wobei dieses die Wertpapierauswahl vornimmt. Dabei ist die Managementtätigkeit lediglich an eigens aufgestellte Richtlinien wie zum Beispiel die Begrenzung des Aktienanteils auf 30 Prozent gebunden. Andererseits kann ein Rendite Fonds auch passiv gemanagt werden, wobei hier in der Regel ein entsprechendes Computerprogramm für die Käufe und Verkäufe genutzt wird. Der Vorteil gegenüber den aktiv gemanagten Rendite Fonds liegt hier in den geringeren Managementgebühren.

Zu beachten sind diesbezüglich explizite Unterscheidungen im Hinblick auf den eigentlichen Kaufvorgang. Hier können potentielle Anleger innerhalb der Bereiche “Offene und Geschlossene Investmentfonds” sowie “Exchange-Traded-Fonds (ETF)” entsprechende Kaufvorgänge realisieren. Bei den offenen Investmentfonds erhält der potenzielle Anleger seine Anteile von der Fondsgesellschaft selbst. Da aber zahlreiche Fonds dieser Art mittlerweile auch zum Börsenhandel berechtigt sind, können die Rendite Fonds ebenfalls über die Börse gekauft und verkauft werden. In beiden Fällen gilt der so bezeichnete Nettoinventarwert (NAV) als entsprechender Kaufpreis. Die jeweilige Fondsgesellschaft aktualisiert dabei den NAV täglich einmal. Demgegenüber ist für einen Geschlossenen Investmentfonds charakteristisch, dass Anteile an den Rendite Fonds nur erworben werden können, während dieser “gelauncht” wird. Direkt nach der zuvor festgelegten Laufzeit wird der Rendite Fonds nämlich geschlossen und die Erträge bzw. Gewinne sowie auch Verluste unter den Anlegern aufgeteilt. Exchange-Traded-Fonds (ETF) werden dagegen normalerweise lediglich über die Börse käuflich erworben. Um den diesbezüglichen Kaufvorgang abzuwickeln, wird grundsätzlich ein Broker benötigt. In diesem Fall bestimmen das Angebot und die Nachfrage den Preis für den jeweiligen Rendite Fonds. Vornehmlich investieren die Anleger hier in passiv gemanagte Index-Fonds.

Für die Anleger ist in Bezug auf die Rendite Fonds prinzipiell die Verwendung der etwaigen im abgelaufenen Quartal erwirtschafteten Gewinne rund um Kurserträge, Dividenden sowie Zinsen von entscheidender Bedeutung. Dabei können zwei unterschiedliche Arten von Rendite Fonds unterschieden werden:

  1. Ausschüttender Rendite Fonds: Innerhalb dieser Variante werden die Erträge bzw. Gewinne in regelmäßigen Abständen als Dividende ausgeschüttet.
  2. Thesaurierender Rendite Fonds: Hierbei werden die Erträge prompt in die Fondswertpapiere reinvestiert. Der Anleger kann so auf einen höheren Kurs bzw. Wert der entsprechenden Rendite Fonds hoffen.

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