Jetzt in Pflegeimmobilien investieren – 255.000 fehlende Pflegeheimplätze
Wie die Immobilien-Zeitung am 25.02.2016 verkündete, liegt eine neue Studie der Beratungsunternehmen Wüest & Partner Deutschland und Ottenströer Immobilienwirtschaft/Regionalökonomie vor. Aus dieser Studie geht hervor, dass in Deutschland bis 2030 zusätzlich 255.000 Pflegeheimplätze benötigt werden. Bei einer linearen Fortschreibung der Pflege- und Heimquote wären es sogar 320.000 zusätzliche Pflegeheimplätze. Aufgrund zweier Faktoren wurde jedoch ein Abschlag von 20 % vorgenommen:
- Senioren werden zwar immer älter, bleiben aber auch deutlich länger gesund. Die Pflege- und Heimquote könnte also sinken.
- Immer mehr Wohnungen werden seniorengerecht umgebaut und ergänzende Dienstleistungen werden zur Verfügung gestellt, so dass Senioren länger zu Hause wohnen bleiben können.
Der jährliche Bedarf an zusätzlichen Pflegebetten bis 2030 liegt laut der Studie bei 17.000. Zuletzt gab es deutschlandweit einen Zuwachs von rund 14.000 zusätzlichen Betten im Jahr.
Den höchsten Zusatzbedarf an Pflegeplätzen sieht die Studie in Berlin. Bis 2030 fehlen hier 11.800 Betten, gefolgt von Hamburg (+4.105), der Region Hannover (+3.829), München (+2.089) und Köln (+2.015).
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