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Waldemar Wiora
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Welche Vorteile gibt es bei der Denkmal Finanzierung?

Welche Vorteile gibt es bei der Denkmal Finanzierung?

Immobilien sind seit Jahrzehnten ein beliebtes Anlageobjekt. Dies gilt einmal mehr für denkmalgeschützte Gebäude. Sie stellen eine vielversprechend gute Investition dar – vorausgesetzt, der Kauf wurde gut geplant. Wer sich für den Kauf einer Denkmalimmobilie entscheidet, muss sich rechtzeitig mit den Behörden abstimmen, um für die geplante Sanierung die erforderliche Baugenehmigung zu erhalten und im Zuge dessen von vielen steuerlichen Vorteilen zu profitieren.

Wer in einer Immobilie wohnt, die unter Denkmalschutz steht, lebt in einem Gebäude von historischem, kulturellem und architektonischem Wert. Immobilien mit einer langen Geschichte und Tradition verpflichten den Käufer jedoch automatisch dazu, das erworbene Baudenkmal im Interesse der Stadt und der Öffentlichkeit zu erhalten. Die Sanierung eines denkmalgeschützten Objekts ist jedoch an gewisse Auflagen gebunden und muss daher vor dem geplanten Beginn von der Denkmalschutzbehörde in allen Punkten genehmigt werden.

Nach dem Kauf gibt es neben der Verpflichtung zur Sanierung allerdings auch ein paar nennenswerte Vorteile, die eine Investition in denkmalgeschützte Immobilien lohnenswert machen.

Die KfW-Förderung

Aufgrund der einzuhaltenden Vorgaben kann eine Denkmal Sanierung schnell teurer werden als ursprünglich geplant. Seit 2012 gibt es allerdings finanzielle Unterstützung seitens der KfW-Bankengruppe, so dass die Finanzierung Denkmalschutz für Investoren attraktiver geworden ist.

Eigentumswohnungen mit hoher Abschreibung in der grünen Oase von Leipzig
Leipzig
Wohneinheiten
16
Sanierungsanteil
68%
Wohnflächen
42,27 - 92,32 m²
Kaufpreise
182.000 - 411.000 €
Denkmal

Die staatliche Förderbank bietet den Förderstandard KfW-Effizienzhaus Denkmal, im Rahmen ihres Programms “Energieeffizient sanieren” an. Die KfW hat bei diesem Standard die Schwierigkeit der Dämmung von historischen Gebäuden berücksichtigt. Zudem wird aus diesem Grund dem jährlichen Energiebedarf eine größere Bedeutung beigemesssen als dem Wärmeverlust über die Gebäudehülle. Aufgrund dieses Standards ist es für Investoren oder Besitzer denkmalgeschützter Bauwerke möglich, bei der Denkmal Finanzierung in Form von zinsgünstigen Darlehen profitieren zu können. Die KfW fördert sowohl eine Komplettsanierung auf den KfW-Effizienzhaus-Denkmal-Standard als auch Einzelmaßnahmen an historischen Gebäuden.

Steuerliche Vorteile

Ein Investor sollte sich von den hohen Kosten für Sanierung oder Modernisierung nicht irritieren lassen. Die steuerlichen Vorteile gegenüber einem Neubau sind beachtlich. Der Käufer einer denkmalgeschützten Immobilie profitiert bei der Denkmal Finanzierung im Gegenzug zu den verhältnismäßig hohen Investitionen über viele Jahre hinweg von der sogenannten Denkmal-Afa (Abschreibung), wie nachstehende Beispiele zeigen:

Stilvolle Stadtvilla am Marktplatz in Krefeld - Uerdingen
Uerdingen
Wohneinheiten
8
Sanierungsanteil
60%
Wohnflächen
53,69 - 104,23 m²
Kaufpreise
240.840 - 469.035 €
Denkmal

Eigennutzung:

Bewohnt der Käufer nach der durchgeführten Sanierung die Immobilie selbst, kann er in die Einkommensteuererklärung für zehn Jahre neun Prozent der Kosten jährlich in Anrechnung bringen, die entsprechend § 7 Abs. 1 EStG zur “Erhaltung des Gebäudes als Baudenkmal oder zu seiner sinnvollen Nutzung erforderlich sind”.

Kapitalanlage: Wird das Objekt vermietet, kann der Investor jährlich 100 Prozent der Sanierungskosten über einen Zeitraum von insgesamt zwölf Jahren wie folgt abschreiben:

Steuerbegünstigte und moderne Eigentumswohnungen mit KfW Tilgungszuschuss für Kapitalanleger
Chemnitz
Wohneinheiten
90
Sanierungsanteil
75%
Wohnflächen
39,30 - 82,90 m²
Kaufpreise
93.927 - 198.131 €
Denkmal
  • Neun Prozent pro Jahr für die ersten acht Jahre;
  • Sieben Prozent jährlich für die verbleibenden vier Jahre.

Ein besonders lohnender Vorteil ist die Möglichkeit der Inanspruchnahme der linearen Afa. Sie ist allerdings nur auf die reinen Anschaffungskosten des Gebäudes anwendbar, jedoch nicht auf Grundstücks- und Renovierungskosten. Für Gebäude, die vor 1925 errichtet wurden, beträgt die lineare Afa 2,5 Prozent über einen Zeitraum von 40 Jahren, für alle anderen gilt ein Satz von zwei Prozent über 50 Jahre.