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Waldemar Wiora
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Rendite Geldanlage

Die Rendite kennzeichnet bei einer Geldanlage, welchen Erfolg diese insgesamt erwirtschaftet. Sie betrachtet also nicht nur die Erträge, sondern auch alle Kosten, die notwendig sind, um die Erträge erzielen zu können. Daher lässt sich die Rendite in Form einer Verzinsung darstellen, die das eingesetzte Kapital tatsächlich erbringt.

Die Darstellung der Rendite als Verzinsung ist insbesondere auch bei Anlageformen möglich, bei denen die Gewinne nicht durch Zinsen, sondern zum Beispiel aus realisierten Kursgewinnen entstehen. Die Rendite eignet sich daher als Kennzahl für den Vergleich unterschiedlich gearteter Geldanlagen. Bei verzinsten Anlageformen besteht allerdings auch die Gefahr einer Verwechselung von Verzinsung und Rendite. In den meisten Fällen ist die Rendite durch die Einrechnung der Kosten niedriger als die Verzinsung, sie kann allerdings auch höher sein, zum Beispiel bei börsengehandelten Anleihen, die zu einem niedrigen Kurs erworben wurden und dadurch, zusätzlich zu den Zinsen, Kursgewinne erwirtschaftet haben.

Für die Berechnung der Rendite werden verschiedene Formeln angegeben, die sich aber nur formal unterscheiden. Im Allgemeinen setzt die Renditeberechnung den erzielten Gewinn ins Verhältnis zum Aufwand. Da der Gewinn aber nichts anderes ist, als ein um den Aufwand verminderter Ertrag, lässt sich die Rendite auch direkt aus dem Verhältnis des Ertrags zum Aufwand berechnen. Verursacht eine verzinste Geldanlage keine Kosten, wie zum Beispiel ein Sparbuch, dann besteht der Aufwand ausschließlich aus dem eingesetzten Kapital und der Gewinn aus den Zinseinnahmen. In diesem Fall ist die jährliche Rendite der Anlage tatsächlich gleich dem Zinssatz.

Da die Rendite den tatsächlichen Erfolg der Kapitalanlage kennzeichnet, lässt sie sich prinzipiell nur nachträglich exakt berechnen. Während der Laufzeit sind unvorhersehbare Änderungen der Kosten möglich, aber auch der Erträge. Selbst bei einer fest verzinsten Anlageform können beispielsweise Ausfälle bei den Zinszahlungen den Ertrag vermindern. Bei einer Anleihe führt ein Verkauf vor Endfälligkeit zu einem Verlust der zukünftigen Zinseinnahmen und verändert den Ertrag außerdem durch beim Verkauf realisierte Kursgewinne oder Kursverluste. Ein gewisser Spielraum ergibt sich zudem daraus, was bei der Berechnung der Rendite zum Aufwand gezählt wird. Die Kosten lassen sich nicht einmal immer allgemein angeben. Zum Beispiel dann, wenn eine Rendite nach Steuer berechnet wird und sich die steuerliche Behandlung der Gewinne bei verschiedenen Investoren unterscheidet.

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