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Waldemar Wiora
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Fleischverkauf in historischem Ambiente

Fleischverkauf in historischem Ambiente

Für die Kennzeichnung von Rindfleisch gelten seit 1998 besondere Regelungen. In diesem Zeitraum waren Angaben z.B. zum Ursprung noch freiwillig, wenn der Verkäufer eine Genehmigung des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung hatte. Seit dem 01.09.2000 müssen von allen Firmen, die Rindfleisch und Rinderhackfleisch verkaufen, Pflichtangaben gemacht werden. Das gilt für Rindfleisch aus der Europäischen Union genauso wie für Rindfleisch aus Staaten, die nicht zur Europäischen Union gehören.

Am 28.12.2000 ist mit der Verordnung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (heute Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung) eine erweiterte Pflichtkennzeichnung eingeführt worden. Sie gilt für Rindfleisch, das von Tieren stammt, die in Deutschland geboren, gemästet und geschlachtet wurden. Pflichtangaben sind neben den Ursprungsangaben auch die Zulassungsnummer des Schlachtbetriebs und die Zulassungsnummern der Zerlegebetriebe. Anhand dieser Nummern können Sie nachvollziehen, welchen Vermarktungsweg Ihr Rindfleisch genommen hat.

Kennen Sie Hamburgs älteste Metzgerei?

Zur Zeit der Gründung der ältesten Metzgerei in Hamburg galten diese Vorschriften aber noch nicht, denn hier wurde bereits 1836 der Grundstein gelegt.

Die Tradition in Hamburg verlangte bis zum Napoleonischen Krieg eine Vererbung des Schlachterblocks vom Vater auf den Sohn. Dieser Brauch führte zu einer Verwaisung der Schlachterblöcke und so beschloss der Hamburger Senat, die leeren Blöcke neu zu vergeben. 1836 kam es dazu, dass Georg Christian Beisser in der Spitaler Straße im „Block 28“ das Beisser-Stammhaus eröffnete. Nach einigen Höhen und Tiefen übernahmen und erweiterten 1952 drei Schwestern aus der Familie Beisser das Unternehmen. Es kamen Geschäfte in Ottensen, Eppendorf und Blankenese hinzu. Die Fleischerei wird nun schon in der sechsten Generation geführt. Das Stammhaus gibt es nicht mehr, dafür betreiben die Geschwister eine Verkaufsstelle im traditionsbewussten Alsterhaus.

Das Alsterhaus – einzigartiges Einkaufserlebnis im Denkmal

Das Alsterhaus in Hamburg wurde am 24. April 2012 bereits 100 Jahre alt. Im Jahr 1912 wurde es als „Warenhaus Hermann Tietz“ eröffnet. Von dem vielfältigen Angebot auf 5.200 Quadratmetern waren die Hamburger begeistert. Hier gab es maßgefertigte Kleider, Orientteppiche, Sonnenschirme aus reiner Seide, französische Hutschöpfungen, Bücher und vieles mehr. Aber nicht nur das, hier lag der Schwerpunkt auch auf Dienstleistungen wie ein Erfrischungsraum, ein Schreibzimmer, ein Lesesaal und sogar eine Lebensmittelabteilung mit Delikatessen aus aller Welt.

Architektonisch hat das Alsterhaus zwei Weltkriege nahezu unbeschadet überstanden. Während des zweiten Weltkriegs wurde das Warenhaus in den Ruin getrieben und gewann erst in den 1950er Jahren durch das Wirtschaftswunder seine gehobene Stellung wieder.

Das Alsterhaus präsentiert sich heute auf 24.000 Quadratmetern in einem exklusiven Ambiente aus historischer Bausubstanz und modern gestalteter Innenarchitektur. Internationale Marken und zuvorkommender Service sorgen bei den Gästen für ein einzigartiges Einkaufserlebnis.