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Waldemar Wiora
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KfW Kredit Hauskauf – KfW Förderung Hauskauf

Käufer eines Eigenheims können eine Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen: Mit ihren Programmen unterstützt die staatliche Bank nicht nur den Bau, sondern auch den Erwerb von selbstgenutzten Immobilien. Ihre Kredite vergibt sie allerdings nicht direkt – der Antrag ist an einen der Finanzierungspartner zu richten.

Das KfW-Wohneigentumsprogramm

Den Erwerb einer selbstgenutzten Immobilie fördert die KfW im Rahmen ihres Wohneigentumsprogramms mit bis zu 50.000 Euro pro Vorhaben. Der Kredit bietet sowohl natürlichen Personen als auch Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) und Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR) die Möglichkeit zur Finanzierung des Kaufpreises. Auch die mit dem Erwerb zusammenhängenden Nebenkosten wie Grunderwerbsteuer oder Gebühren für Makler und Notar können abgegolten werden. Darüber hinaus lassen sich durch Modernisierung, Instandsetzung oder Umbau entstehende Kosten mitfinanzieren. Wird die Immobilie nicht vom Käufer höchstpersönlich bezogen, sondern im Sinne von § 15 der Abgabenordnung (AO) unentgeltlich Angehörigen zur Verfügung gestellt, fällt dies ebenfalls unter den Begriff der Selbstnutzung. Eine staatliche Förderung ist somit nicht ausgeschlossen.

Die Mindestlaufzeit des Darlehens beträgt vier Jahre. Antragsteller können zwischen verschiedenen Laufzeitvarianten wählen. In Abhängigkeit von der Dauer des Kredits gewährt die KfW ein oder mehrere Tilgungsfreijahre. Wird das Darlehen für einen Zeitraum von weniger als zehn Jahren vereinbart, muss es bis zum Ende der Laufzeit vollständig getilgt werden. Der Zinssatz wird von der Staatsbank für die nächsten fünf oder zehn Jahre fest vorgeschrieben.

Innerhalb von 12 Monaten nach der Zusage kann der Darlehensnehmer die vereinbarte Kreditsumme wahlweise ganz oder in einzelnen Teilbeträgen abrufen. Ohne gesonderten Antrag wird diese Frist für jeweils sechs Monate um höchstens 24 Monate verlängert.

Die Tilgung des Darlehens erfolgt in monatlichen Annuitäten. Die vorzeitige Ablösung des Kredits während der Zinsbindungsfrist ist nur dann möglich, wenn der noch ausstehende Restbetrag komplett beglichen wird. In diesem Fall muss jedoch eine Vorfälligkeitsentschädigung gezahlt werden. Ist die Zinsbindungsfrist abgelaufen, kann der Kredit auch teilweise abgelöst werden. Dem Erwerber des Eigenheims entstehen hierdurch keine Kosten.

Kauf einer energieeffizienten Immobilie

Mit einem Kredit in Höhe von bis zu 50.000 100.000 Euro (seit 01.04.2016) fördert die KfW den Ersterwerb einer energieeffizienten Immobilie, die den KfW-Standards entspricht. Gefördert wird das KfW-Effizienzhaus 40 Plus (neu ab 01.04.2016), 40 und 55 oder 70(Förderung nur bis 30.03.2016). Das Förderdarlehen dient nicht nur der Finanzierung des Kaufpreises, sondern auch der anfallenden Nebenkosten.

Für die Laufzeit und die Bereitstellung des Kredits gelten die gleichen Bedingungen wie im KfW-Wohneigentumsprogramm. Anders als dort ist die kostenlose Tilgung des Darlehens während der ersten Zinsbindungsfrist allerdings nur vollständig oder in einzelnen Teilbeträgen mit einer Höhe von wenigstens 1.000 Euro möglich. Darüber hinaus erhalten Darlehensnehmer einen Tilgungszuschuss, wenn sie einen Nachweis über das Erreichen des KfW-Effizienzhaus-Niveaus erbringen. Die Höhe des Zuschusses beläuft sich auf fünf bis zehn fünfzehn Prozent (seit 01.04.2016) der zugesagten Summe.

Ausschluss der Förderung

Handelt es sich bei dem gekauften Objekt um eine Ferienimmobilie, eine gewerblich genutzte oder vermietete Fläche, können die Programme der KfW nicht in Anspruch genommen werden. Auch für die Umschuldung eines bestehenden Darlehens und die Nachfinanzierung eines bereits begonnenen oder abgeschlossenen Vorhabens kommt der Kredit nicht in Frage. Gleiches gilt, wenn am selbstgenutzten Wohneigentum Maßnahmen wie eine Erweiterung durchgeführt werden sollen.

Beantragung eines Kredits

Der Antrag auf eine staatliche Förderung kann sowohl vor dem Erwerb der Immobilie als auch unmittelbar im Anschluss an die Unterzeichnung des notariellen Kaufvertrages gestellt werden. Da die KfW ihre Kredite nicht direkt vergibt, ist der Antrag an einen Finanzierungspartner zu richten, der entsprechende Darlehen anbietet und für diese haftet. Hierzu zählen neben Banken und Sparkassen auch Versicherungen. Zur Bewilligung setzen viele Kreditinstitute den zusätzlichen Abschluss eines hauseigenen Darlehens voraus. Andere wiederum gewähren den Kredit erst dann, wenn ein bestimmter Betrag überschritten wird.
[Quelle: Merkblätter der KfW, http://www.kfw.de/KfW-Konzern/Service/Download-Center/Förderprogramme-(Inlandsf.)-(D-EN)/Merkblätter/]

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