Sofortkontakt? +49 6421 968860
Waldemar Wiora
+49 6421 968860
Sofortkontakt?

Denkmalschutz Hessen

Das Bundesland Hessen hat eine gut ausgebaute Infra- und Wirtschaftstruktur, einige Universitäten und viele große Arbeitgeber. Das Land verfügt neben großen Metropolen auch über schöne Landschaften und architektonische Sehenswürdigkeiten. Bei potenziellen Käufern von unter Denkmalschutz stehenden Immobilien ist dieses Bundesland beliebt. Viele denkmalgeschützte Immobilien stehen zum Verkauf und können zu Wohnzwecken genutzt werden. Sowohl in den großen Städten als auch in ländlichen Gebieten und in schöner Lage kann der Besitz einer denkmalgeschützten Immobilie attraktiv sein. Der Immobilienbesitz ist jedoch mit Maßnahmen zur Instandsetzung oder Sanierung des Objektes verbunden. Immobilienbesitzer können dafür verschiedene Fördermittel und Steuererleichterungen in Anspruch nehmen, die den Kauf denkmalgeschützter Objekte zusätzlich interessant machen.

 

Denkmalgeschützte Objekte in Hessen kaufen

Das Wohnen in einer denkmalgeschützten Immobilie hat auch in Hessen seinen Reiz, da diese Gebäude über einen besonderen Charme verfügen und ein schönes Ambiente bieten. Oftmals befinden sich diese Immobilien zentral in der Stadt in einer attraktiven Lage, im Randgebiet einer Metropole oder in einer schönen Landschaft in ländlicher Idylle. In Hessen befinden sich viele schöne Landschaftsgebiete wie der Taunus, der Odenwald, der Westerwald oder das Rheinische Schiefergebirge. Große Metropolen wie die Landeshauptstadt Wiesbaden, Frankfurt, Kassel, Fulda, Offenbach oder Darmstadt verfügen über viele Sehenswürdigkeiten und über Wohnimmobilien, die unter Denkmalschutz stehen. Das Bundesland hat ein reiches Kulturangebot und eine bewegte Geschichte. Viele große Arbeitgeber, beispielsweise die Deutsche Lufthansa AG, die Deutsche Bahn AG, die Deutsche Telekom AG oder die Fraport AG, haben ihren Sitz in Hessen, und auch viele mittelständische Unternehmen sind dort ansässig. Die Arbeitsplatzsituation ist hervorragend.

Denkmalgeschützte Eigentumswohnungen im Gutshof Aar 72 in Taunusstein
Taunusstein
Wohneinheiten
10
Sanierungsanteil
72%
Wohnflächen
53,32 - 160,26 m²
Kaufpreise
208.000 - 625.000 €
Denkmal
Denkmalgeschützte Lofts in Hattersheim!
Hattersheim
Wohneinheiten
47
Sanierungsanteil
68%
Wohnflächen
37,07 - 134,40 m²
Kaufpreise
222.420 - 1.075.200 €
Denkmal

Der Besitz von Immobilien, die unter Denkmalschutz stehen, ist mit Steuervorteilen verbunden. Doch es können für Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen im Rahmen der Denkmalpflege auch verschiedene Fördermöglichkeiten beansprucht werden. Denkmalgeschützte Wohnimmobilien sind im Denkmalbuch oder im Denkmalschutzbuch der Länder eingetragen. Allein für Wiesbaden sind dort bereits ungefähr 10.000 Objekte erfasst. Interessierte können sich bei der “Unteren Denkmalschutzbehörde”, aber auch bei den Kommunen über zum Verkauf stehende, denkmalgeschützte Objekte informieren.

Zuschüsse für denkmalgeschützte Objekte in Hessen

Bevor Besitzer einer denkmalgeschützten Immobilie mit Instandhaltungs- oder Sanierungsarbeiten am Objekt beginnen, sollten sie sich beim Gebietsreferenten der Denkmalfachbehörde oder beim kommunalen Denkmalpfleger informieren, welche Maßnahmen im Rahmen der Denkmalpflege zulässig sind. Vor Beginn der Maßnahmen muss eine Genehmigung bei der “Unteren Denkmalschutzbehörde” eingeholt werden. Das Land Hessen gewährt Zuschüsse für den Erhalt denkmalgeschützter Objekte, die vom Landesamt für Denkmalpflege nach Priorität vergeben werden. Die kommunalen Denkmalpfleger können Architekten empfehlen, die sich mit dem Denkmalschutz auskennen und die Maßnahmen mit dem Bauherrn unter Berücksichtigung der Anforderungen der Denkmalpflege planen.

Adressen von Architekten, die auf den Denkmalschutz spezialisiert sind, können Interessierte auch über Fortbildungszentren für Denkmalpflege erhalten. Legt der Bauherr bei der Behörde ein Konzept vor, das für das Objekt und idealerweise auch für die Umgebung einen Mehrwert beinhaltet, beispielsweise die Sanierung mit Holzsprossenfenstern oder mit Biberschwanztonziegeln, so hat er gute Chancen, eine Förderung des Landes zu erhalten. Der Antrag auf die Förderung wird bei der “Unteren Denkmalschutzbehörde” gestellt. Förderungsfähig ist der Mehraufwand entsprechend der Forderungen für die Denkmalpflege. Grundsätzlich wird nur die Substanzerhaltung gefördert, dabei haben gefährdete Objekte Vorrang.

Zuschüsse von verschiedenen Stellen

Besitzer denkmalgeschützter Immobilien in Hessen können bei unterschiedlichen Stellen Zuschüsse für die Sanierung und Instandhaltung der Objekte beantragen. Voraussetzung für die Gewährung eines Zuschusses ist, dass eine denkmalrechtliche Genehmigung vorliegt und der Antrag vor Beginn der Baumaßnahme gestellt wird. Der Zuschuss wird nur ausgezahlt, wenn die Maßnahme entsprechend der Abstimmung mit der “Unteren Denkmalschutzbehörde” durchgeführt wurde. Fördermittel werden von der Landeshauptstadt Wiesbaden, vom Landesamt für Denkmalpflege, aber auch von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz bereitgestellt. Private Denkmalpflegeprojekte in Wiesbaden werden auch durch die private Erich-Haub-Zais-Stiftung für Denkmalpflege gefördert. Die Geschäftsstelle bei der “Unteren Denkmalschutzbehörde” informiert darüber.

Der Antrag auf die Förderung wird zusammen mit einem mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmten Maßnahmenkonzept, einem Finanzierungskonzept und der Darstellung der Gesamtkosten bei der “Unteren Denkmalschutzbehörde” gestellt. Der Bauherr sollte seine Maßnahme mit Fotos, aber auch mit Rechnungen für Baumaterial und von den ausführenden Handwerksbetrieben belegen und derartige Belege nach Abschluss der Maßnahme bei der “Unteren Denkmalschutzbehörde” einreichen.

Steuerliche Vorteile für Besitzer denkmalgeschützter Immobilien in Hessen

So wie in jedem anderen Bundesland können auch in Hessen Besitzer denkmalgeschützter Immobilien steuerliche Vorteile ausschöpfen. Der Fiskus fördert mit der Absetzung für Abnutzung (AfA) den Erhalt unter Denkmalschutz stehender Immobilien. Nutzt der Investor das Objekt zu eigenen Wohnzwecken, kann er insgesamt 90 Prozent seiner Ausgaben über einen Zeitraum von zehn Jahren bei der Einkommenssteuererklärung steuerlich geltend machen. Investoren, die eine denkmalgeschützte Immobilie als Geldanlage erwerben und dann vermieten, können über zwölf Jahre sogar 100 Prozent ihrer Ausgaben für Sanierung und Instandhaltung geltend machen. Um in den Genuss von Steuervorteilen zu kommen, müssen Bauherren vor Beginn der Baumaßnahme eine Bescheinigung bei der zuständigen Finanzbehörde beantragen.

Unsere Neuigkeiten für Sie

Alle unsere Neuigkeiten

Projekte im Fokus

Eigentumswohnungen mit erhöhter Abschreibung in Friedrichroda

Zuhause in der Alexandrinenstrasse 6

Mit dem Schlosspark vor der Haustür, liegt die Villa Klosterberg mitten im Grünen und genießt eine idyllische Aussicht. In der...

Pflegeappartements im Seniorenzentrum Celle bei Hannover

Seniorenzentrum Celle

Das neu zu errichtende Gebäude des Seniorenzentrums in Celle entsteht im Herzen der Stadt Celle. Rund 200 m von der Pflegeeinrichtung Hehlentorstift entfernt...