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Waldemar Wiora
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Denkmalschutz Bayern

Das Bundesland Bayern ist bei zahlreichen Immobilienkäufern beliebt: Es verfügt über eine schöne Landschaft mit den Alpen als Hochgebirge, dem Bayerischen Wald und verschiedenen Seen wie Chiemsee oder Ammersee. Die Infrastruktur ist gut ausgebaut, das Bundesland verfügt über zahlreiche Metropolen und idyllische ländliche Gebiete. Bayern ist reich an Schlössern, Parks und anderen wichtigen Sehenswürdigkeiten. Zahlreiche Baudenkmäler stehen zum Verkauf, die zu Wohnzwecken oder als Geldanlage oder zur Vermietung genutzt werden können. Der Besitz denkmalgeschützter Immobilien ist mit Auflagen verbunden, allerdings können die Besitzer Fördermöglichkeiten und Steuervergünstigungen in Anspruch nehmen. Eine Immobilie, die unter Denkmalschutz steht, bietet ein besonderes Flair und steht oftmals in attraktiver Lage.

Attraktive denkmalgeschützte Wohnimmobilien in Bayern

Bayern verfügt über viele Wohnimmobilien, die unter Denkmalschutz stehen. Dazu gehören neben verschiedenen Villen und Herrenhäusern auch historische Bauernhäuser, Bahnhofsgebäude und andere attraktive Gebäude. Diese Bauwerke überzeugen durch ihr besonderes Ambiente, sie erzählen Geschichten und liegen oft in einer besonders schönen Umgebung. Beim Kauf solcher Immobilien sind die Auflagen für die Denkmalpflege zu beachten. Im Gegenzug wird der Käufer mit Förderungen oder Steuererleichterungen entschädigt.

Bayern ist ein struktur- und wirtschaftsstarkes Land. Die Arbeitsplatzsituation ist außerordentlich gut, das Kulturangebot breit gefächert. Der Freistaat hat eine lange und bewegte Geschichte, die vielen Schlösser und Burgen wie Schloss Neuschwanstein, Schloss Nymphenburg, Burg zu Burghausen oder die Alte Residenz zu Passau vor dem Passauer Dom sind Zeugnisse dieser Zeit. Die Nähe zu Tschechien, Österreich und der Schweiz macht den Freistaat für den Tourismus, aber auch für die Freizeitgestaltung interessant. Die großen Metropolen München, Nürnberg, Passau, Regensburg oder Bayreuth sind für potenzielle Investoren von Interesse. Nicht minder attraktiv sind Wohnimmobilien in ländlichen Gebieten mit idyllischer Umgebung, die ganz oder teilweise unter Denkmalschutz stehen. Fürth hat, gemessen an der Einwohnerzahl, eine derart hohe Denkmaldichte wie keine andere deutsche Großstadt; doch auch zahlreiche andere Gebiete des Freistaates sind reich an denkmalgeschützten Objekten.

Interessenten können denkmalgeschützte Wohnimmobilien über Denkmalbörsen der Landkreise, über das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege, über den Bayerischen Denkmalatlas, aber auch über gemeinnützige und kommerzielle Anbieter finden.

Fördermöglichkeiten für denkmalgeschützte Objekte über das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege

Käufer denkmalgeschützter Immobilien in Bayern können verschiedene Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen. Die Finanzhilfen können nur dann gewährt werden, wenn die Maßnahmen zur Sanierung und Instandhaltung der Immobilien zuvor mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege abgestimmt wurden. Bei den “Unteren Denkmalschutzbehörden” erhalten Bauherren für Instandsetzungen oder Veränderungen im Rahmen der Denkmalpflege die erforderliche Baugenehmigung oder eine Erlaubnis nach dem Denkmalschutzgesetz. Eine Erlaubnis ist für jede bauliche Maßnahme an einem Objekt, das unter Denkmalschutz steht, erforderlich. Das gilt auch dann, wenn keine Baugenehmigung eingeholt werden muss.

Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege gewährt Zuschüsse für den Erhalt, die Sicherung und die Sanierung von Denkmälern, die kein staatliches Eigentum sind. Die Höhe der Zuschüsse ist abhängig von den finanziellen Möglichkeiten des Eigentümers sowie von der Bedeutung des Einzelfalls. Nur Kosten, die im Rahmen der denkmalpflegerischen Auflagen den gängigen Erhaltungsaufwand übersteigen, werden bezuschusst. Die Förderung erfolgt als Festbetragsfinanzierung. Der Bauherr stellt hierfür einen Antrag und nutz dafür ein Formular der “Unteren Denkmalschutzbehörde”. Der Antrag wird zusammen mit einem Finanzierungsplan oder einem Kostenvoranschlag bei der “Unteren Denkmalschutzbehörde” eingereicht und dann an das Landesamt für Denkmalpflege weitergeleitet. Wurde ein Bewilligungsbescheid erteilt, kann der Bauherr die Mittel mit einem Formblatt des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege bei der “Unteren Denkmalschutzbehörde” abrufen. Innerhalb der im Bescheid festgelegten Frist muss der Bauherr bei der “Unteren Denkmalschutzbehörde” Verwendungsnachweise der Fördermittel vorlegen. Die Behörde prüft dann, ob der Zweck der Zuwendung erreicht ist.

Weitere Fördermöglichkeiten für denkmalgeschützte Immobilien in Bayern

Unter Einhaltung besonderer Kriterien können Besitzer denkmalgeschützter Immobilien aus dem Entschädigungsfonds eine Förderung in Form eines Darlehens oder Zuschusses nach dem Denkmalschutzgesetz erhalten. Der Entschädigungsfonds ist ein staatliches Sondervermögen für Denkmalsanierungen. Zuschüsse aus dem Entschädigungsfonds werden von den “Unteren Denkmalschutzbehörden” beim Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst beantragt. Zuschüsse aus dem Entschädigungsfonds für Denkmalschutz und Denkmalpflege können von Privateigentümern, Gebietskörperschaften, Stiftungen und Vereinen sowie von kirchlichen Institutionen in Anspruch genommen werden. Zusätzlich zum Datenbogen kann ein Liquiditätsgutachten vom Bauherrn gefordert werden. Eine Beantragung von Zuschüssen für die Instandsetzung, Sanierung oder Modernisierung denkmalgeschützter Objekte kann auch über Gemeinden, Landkreise und Bezirke erfolgen.

Förderungen für gewerblich genutzte denkmalgeschützte Objekte

Für Objekte, die unter Denkmalschutz stehen und gewerblich genutzt werden, können unterschiedliche Fördermöglichkeiten genutzt werden. Die Bezirksregierungen informieren darüber. Das Programm “Erholung in der freien Natur” beinhaltet die Finanzierung von Zusatzmaßnahmen, die zur Erschließung von Bau- und Bodendenkmäler erforderlich sind. Bauherren erhalten bei den Bezirksregierungen Auskünfte darüber.

Steuervergünstigungen für Besitzer denkmalgeschützter Wohnimmobilien in Bayern

Besitzer denkmalgeschützter Immobilien können nicht nur Zuschüsse und Darlehen für Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, sondern auch Steuervergünstigungen erhalten. Um Steuervergünstigungen geltend zu machen, müssen Immobilienbesitzer vor dem Beginn der Baumaßnahmen eine Bescheinigung der zuständigen Finanzbehörde einholen. Eine solche Bescheinigung kann nur für schutzwürdige Kulturgüter und für Baudenkmäler entsprechend des Denkmalschutzgesetzes sowie für Maßnahmen erteilt werden, die vorher mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege abgestimmt wurden. Im Rahmen der Einkommenssteuererklärung dürfen Immobilienbesitzer für Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen über einen Zeitraum von zwölf Jahren Abschreibungen geltend machen. Derartige Steuererleichterungen bei vermieteten Objekten. Selbstgenutzte Objekte können über 10 Jahre abgeschrieben werden. Ein vollständiger Erlass der Grundsteuer ist auf Antrag möglich, wenn die mit denkmalgeschützten Objekten erzielten Einnahmen die erforderlichen jährlichen Kosten unterschreiten. Wird der erzielbare Rohertrag des Grundbesitzes nachhaltig gesenkt, kann die Grundsteuer teilweise erlassen werden. Die Grundsteuerstellen informieren darüber, bei ihnen können auch entsprechende Anträge gestellt werden.

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