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Waldemar Wiora
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Denkmalimmobilien Leipzig – Grünau

Wer städtisch wohnen, gleichzeitig aber naturnah leben möchte, ist im Stadtbezirk West bestens aufgehoben. Der Bezirk umfasst neben Schönau und Miltitz die Großwohnsiedlungsortsteile Grünau-Nord, Grünau-Mitte und Grünau-Ost sowie Grünau-Siedlung und Lausen-Grünau. Der Name Grünau stammt übrigens von den in den 1920er und 1930er Jahren angelegten Gartensiedlungen Kirschbergsiedlung und Siedlung Grünau ab. Von anderen Stadtteilen Leipzigs unterscheidet sich der Bezirk vor allem durch seinen großflächigen Wohnungsbau in typischer Plattenbau-Gestaltung. Trotzdem aber ist Grünau ein regelrecht grüner Stadtteil, der ein attraktives Naherholungsgebiet, saubere Luft, ein gut ausgebautes Radwegenetz sowie auch ein energieeffizientes Wohnen bietet – alles stets eingebettet in echte Plattenbau-Nostalgie. Die Leipziger nennen diesen Landstrich auch “die Stadt in der Stadt”, denn Grünau verfügt als Trabantenstadt über eine autarke Infrastruktur und eine ungemein dichte Besiedlung.

Eigentumswohnungen in den Weidengärten in Leipzig
Leipzig
Wohneinheiten
22
Sanierungsanteil
55%
Wohnflächen
44,98 - 87,99 m²
Kaufpreise
199.000 - 376.900 €
Denkmal

Grünau-Nord: Die Plattenbau-Optik ist allgegenwärtig.

Typisches Plattenbau-Panorama bietet etwa Grünau-Nord. Hier leben rund 9.000 Einwohner auf noch nicht einmal 0,9 km². Architektonisch orientiert sich das Viertel dabei weitestgehend an dem Neubaugebiet Grünau-Mitte, hat allerdings den Vorteil der kürzeren Wege zur Stadtgrenze und zu Park- sowie Freizeitanlagen. Daher geht es in Grünau-Nord dann auch weitaus weniger lebhaft zu. Bekannt ist der Stadtteil Grünau-Nord aber vor allem für die im Vergleich extrem günstigen Mieten, was oftmals ein echtes Argument für das Wohnen in Plattenbau-Komplexen darstellt. Denkmalimmobilien bzw. Kulturdenkmäler lassen sich hier nicht finden.

Grünau-Mitte: Ein junges Viertel blüht immer weiter auf

Grünau-Mitte fungiert sozusagen als Zentrumsviertel des Bezirks Grünau. Entstanden ist der Stadtteil allerdings erst in den 1970er Jahren und war zur damaligen Zeit – neben den Berliner Vierteln Hellersdorf und Marzahn – eine der größten Neubauwohnsiedlungen im Osten Deutschlands. Dass auch der Plattenbau dabei architektonisch durchaus vielfältige Facetten aufweist, ist gerade entlang der Ratzelstraße und der Lützner Straße, die beide als Magistralen des Stadtteils Grünau-Mitte fungieren, deutlich zu sehen. Hier reiht sich zwar Plattenbau an Plattenbau; diese unterscheiden sich aber teilweise vehement in Größe, Form und Struktur. Ebenso bunt gemischt präsentieren sich auch die Bewohner: Von Alteingesessenen und Neuzugezogenen über Familien, und Wohngemeinschaften bis hin zu Singles und Rentnern reicht hier die Bandbreite.

Direkt beieinander: Platte und Natur

Gründerzeitflair und historische Bedeutung ist hier – im Gegensatz zu vielen Leipziger Stadtteilen – nicht anzutreffen. Lediglich die Alte Salzstraße beherbergt mit einer Freiflächenplastik sowie einer Sonnenuhr-Plastik zwei ausgewiesene Kulturdenkmäler; reine Denkmalschutzimmobilien lassen sich in diesem jungen Stadtviertel nicht finden. Stattdessen kommt es hier dank städtebaulicher Maßnahmen immer mehr zu einer Symbiose aus Platte und Natur: eben lebendig, grün und einfach irgendwie anders. Mit dem nahen Kulkwitzer See bietet Grünau-Mitte sogar eine viel frequentierte Attraktion.

Grünau-Ost: Die grüne Oase Grünaus poliert ihren Ruf auf

Auch Grünau-Ost wird von der Plattenbau-Optik dominiert. Im Gegensatz zu den angrenzenden Grünauer Plattenbauvierteln wirkt es hier aber ein wenig idyllischer. Dies liegt vor allem an den mit Grün durchsetzten Straßen und Wegen, an den gepflegten Alleen und nicht zuletzt an dem ausgedehnten Robert-Koch-Park mit dem Parkschloss Grünau, optisch eindrucksvollen Villen und Landhäusern sowie subtil gestalteten Pavillons. Die gesamte Anlage wird dabei von Teichen durchzogen, die allesamt innerhalb eines umfassenden Systems miteinander verbunden sind; Holzbrücken geben der ganzen Szenerie einen nahezu mittelalterlichen Touch.

Plattenbau-Ansammlungen mit nostalgischem Charme

Denkmalimmobilien lassen sich in Grünau-Ost nur spärlich finden. Stattdessen ist in diesem grünen Stadtteil der Plattenbau-Charme allgegenwärtig. Lediglich die Landhäuser und Villen im Robert-Koch-Park sind teilweise als Denkmalimmobilien ausgewiesen. Obwohl Wohngebiete mit konzentrierten Plattenbau-Ansammlungen nicht allerorts als begehrenswertes Wohnumfeld gelten, sind laut einer Studie bzw. Erhebung des Leipziger Umweltforschungsamtes rund zwei Drittel der Einwohner von Grünau-Ost mit der Wohnsituation zufrieden. Denn die ruhige und begrünte Lage sowie die gute Verkehrsanbindung und nicht zuletzt neu erschaffene Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten haben Grünau-Ost zu einer neuen Attraktivität verholfen, wobei die Plattenbauten in diesem Umfeld ein beinahe nostalgisches Flair verbreiten.

Grünau-Siedlung: Dörflicher Charakter steht im Gegensatz zu den anderen Stadtteilen Grünaus

In Grünau-Siedlung ändert sich das Bild des Stadtbezirks dann nahezu schlagartig. Anonyme Plattenbaukomplexe sind hier nicht zu finden. Stattdessen präsentiert sich Grünau-Siedlung als ruhiges Eigenheim- und Mietwohngebiet, das mit seinem verhältnismäßig dörflichen Charakter so gar nicht zum städtisch geprägten Rest Grünaus passt. Einen Ortskern gibt es allerdings nicht, da Grünau-Siedlung etwa 1919 als ausschließliches Siedlungsgebiet angelegt wurde. Das Ortsbild wird stattdessen vornehmlich von zahlreichen Siedlungshäusern geprägt, die teilweise als Denkmalimmobilien ausgewiesen sind. Statt Plattenbau-Romantik beherrschen hier neben zumeist aufwendig modernisierten Gebäuden aus den 1920er Jahren neu erbaute Ein- und Zweifamilienhäuser sowie der Gartenbau und der Obst- bzw. Gemüsebau die Szenerie.

Lausen-Grünau: Kontrastprogramm zu der Landschaft von Neubaukomplexen

Ganz tief im Westen Leipzigs verbirgt sich mit dem Stadtteil Lausen-Grünau dann noch eine echte Perle vor neugierigen Blicken. Dabei kommt Lausen-Grünau mit einem ungemein ländlich-dörflichen Charme daher, der durch die alten und kurvenreichen Straßen sowie durch eine Vielzahl an Apfelbäumen mit kräftig-grünen oder verführerisch-roten Früchten noch optisch untermauert wird. Grünaus Plattenbau-Siedlungen scheinen von hier ganz weit weg zu sein, obwohl sie nur ein paar Kilometer weiter rund um Lausen-Grünau das optische Erscheinungsbild dominieren.

Denkmalimmobilien hinterlassen optisch starken Eindruck

Stattdessen kommen hier Nostalgiker und auch Investoren bzw. Anleger voll auf ihre Kosten. Denn in Lausen-Grünau, explizit rund um den Lausener Dorfplatz sowie an der Staffelsteinstraße und an der Straße Am Alten Bahnhof befinden sich architektonisch und visuell interessante Denkmalimmobilien. Angefangen von etwa 1895 erbauten Mietshäusern über Wohnhäuser aus Anfang und Mitte des 19. Jahrhunderts bis hin zu alt-ehrwürdigen Fachwerkgebäuden von etwa 1850 reicht hier das Repertoire an Denkmalimmobilien. Trotz seiner Randlage ist Lausen-Grünau sowohl von der Bausubstanz als auch von der Wohnatmosphäre her einer der beliebtesten Stadtteile im Westen Leipzigs.

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