Sofortkontakt? +49 6421 968860
Waldemar Wiora
+49 6421 968860
Sofortkontakt?

Denkmalschutzgesetz NRW

Die Grundlagen des Denkmalschutzes

Für denjenigen, der sich mit den gesetzlichen Regelungen zum Denkmalschutz auseinandersetzt, ist die erste wesentliche Erkenntnis, dass es nicht nur ein Denkmalschutzgesetz gibt. Denkmalschutz fällt in die Zuständigkeit der Länder und daher hat auch jedes Bundesland sein eigenes Denkmalschutzgesetz, so auch das Land Nordrhein-Westfalen. Die länderspezifischen Unterschiede sind größer als man vermuten sollte. Beispielsweise haben die ländereigenen Denkmallisten eine sehr unterschiedliche Bedeutung. In NRW ist ein Denkmal nur dann rechtlich ein Denkmal, wenn es in die Denkmalliste eingetragen ist oder von der Unteren Denkmalbehörde vorläufig unter Schutz gestellt wurde. Diese beiden Möglichkeiten sind im nordrhein-westfälischen Denkmalschutzgesetz (DSchG NRW) in den Paragrafen 3 und 4 ausgeführt.

Dort finden sich auch zwei Ausnahmeregelungen, die aber nur bewegliche Denkmäler betreffen und daher im Zusammenhang mit Denkmalschutz Immobilien normalerweise nicht interessieren. Sie können allerdings relevant werden, wenn bei Bauarbeiten entsprechende Funde auftauchen.

Einmaliges Investment mit erhöhter Abschreibung bei Köln
Köln
Wohneinheiten
26
Sanierungsanteil
65%
Wohnflächen
40,89 - 117,03 m²
Kaufpreise
198.317 - 572.277 €
Denkmal
Stilvolle Stadtvilla am Marktplatz in Krefeld - Uerdingen
Uerdingen
Wohneinheiten
8
Sanierungsanteil
60%
Wohnflächen
53,69 - 104,23 m²
Kaufpreise
240.840 - 469.035 €
Denkmal
Denkmalgeschützte Eigentumswohnungen in Herne
Herne
Wohneinheiten
10
Sanierungsanteil
70%
Wohnflächen
65,61 - 132,48 m²
Kaufpreise
216.513 - 437.184 €
Denkmal

Die Bedeutung der Denkmallisten für den Denkmalschutz

Im Gegensatz zum Denkmalschutzgesetz NRW haben die Denkmallisten in einigen anderen Bundesländern nur informativen Wert. Der Fachjargon spricht hier von einer deklaratorischen Denkmalliste.

Für den Käufer von Denkmalimmobilien hat der konstitutive Charakter der Denkmalliste in Nordrhein-Westfalen den Vorteil, dass er daraus eine verbindliche Information entnehmen kann, ob ein Gebäude denkmalgeschützt ist oder nicht. Aber auch hier sieht das Denkmalschutzgesetz NRW eine Ausnahme vor. Sogenannte Denkmalbereiche, die in §2 Absatz 3 des Gesetzes definiert sind, werden von den betroffenen Gemeinden durch eine Satzung selbst festgelegt und damit unter Denkmalschutz gestellt. Die entsprechenden Regelungen finden sich in den Paragrafen 5 und 6 des DSchG NRW.

Ein Denkmalbereich ist eine schutzwürdige Ansammlung von Bauwerken. Jedes Bauwerk innerhalb eines solchen Bereichs wird dabei vom Denkmalschutz erfasst, auch wenn es für sich allein genommen die Anforderungen an ein Denkmal nicht erfüllt. Für derartige Bauwerke werden allerdings keine Steuervergünstigungen nach dem Denkmalschutzgesetz gewährt. Der §40 des DSchG NRW enthält die für Käufer und Eigentümer von Denkmalimmobilien wichtige Regelung für das Ausstellen Bescheinigungen, die beim Finanzamt vorzulegen sind, um Steuervergünstigungen zu erhalten. Diese werden von der Unteren Denkmalschutzbehörde ausgestellt.

Quellen:

Denkmalschutzgesetz NRW

http://www.baunetz.de/recht/Denkmalschutz_-_wichtig_fuer_Bauen_im_Bestand_44270.html

Unsere Neuigkeiten für Sie

Alle unsere Neuigkeiten

Projekte im Fokus

Eigentumswohnungen mit erhöhter Abschreibung in Friedrichroda

Zuhause in der Alexandrinenstrasse 6

Mit dem Schlosspark vor der Haustür, liegt die Villa Klosterberg mitten im Grünen und genießt eine idyllische Aussicht. In der...

Pflegeappartements im Seniorenzentrum Celle bei Hannover

Seniorenzentrum Celle

Das neu zu errichtende Gebäude des Seniorenzentrums in Celle entsteht im Herzen der Stadt Celle. Rund 200 m von der Pflegeeinrichtung Hehlentorstift entfernt...